Das Hafenmuseum Bremen

lebendige Geschichte zum Anfassen

Das Hafenmuseum Bremen befindet sich im Speicher XI in der Überseestadt im Bezirk Walle. Das Gebäude steht seit Jahrzehnten unter Denkmalschutz. Es ist das Letzte seiner Art in der Stadt und zudem mit rund 400 Metern auch das längste. Das Museum liegt an seiner südöstlichen Stirnseite und lädt große wie kleine Besucher zu einem abenteuerlichen Tag ein. Wer die Räume auf einer Klassenfahrt oder Studienreise besucht, erlebt eine sehr lebendig gestaltete Geschichte.

Ein besonderer Erinnerungsort

Der Hafen, die Schiffe und der Alltag der Menschen, die hier früher arbeiteten, sind die Themen des Hauses. Das Museum hat sich einiges einfallen lassen, um Interessierten die 120 Jahre dauernde Geschichte des Bremer Hafengebietes nahezubringen. Die Dauerausstellung und etliche Sonderschauen ergänzen sich dabei ganz hervorragend.

Bis heute werden Teile des Hafens bewirtschaftet, aber Ende des 20. Jahrhunderts ging die große Zeit der Bremer Häfen zu Ende. Das teilweise brachliegende Gelände sollte nun anderen Zwecken dienen. So wurde der Überseehafen verfüllt und es entstand unter dem Begriff Überseestadt ein neuer Bereich, der die City mit dem Hafen verbindet. Das Museum erhält die historischen Erinnerungen anhand vieler Berichte über Einzelschicksale und einzelne Ereignisse.

Begreifbare Geschichte

Dabei hat sich das 2004 eröffnete Museum einiges einfallen lassen, um den Stoff interessant aufzubereiten. Zum Beispiel berichten Zeitzeugen aus ihrem Leben und von der Arbeit im Hafen. Es darf gern auch selbst angepackt werden. So erfahren die Kinder und Jugendlichen auf dieser Schulfahrt selbst, wie viel ein Kaffeesack wiegt oder wie sich Baumwolle anfühlt. Sie bekommen eine Vorstellung davon, wie schwer die Lasten und die körperliche Belastung der Männer waren, wenn sie Schiffe be- und entluden. Man darf sich auch an einem echten Knoten versuchen oder gern an Fischmehl schnuppern, um sich so einen ersten Eindruck davon zu verschaffen, wie es einst wohl in einem Hafen gerochen hat. Die Geschichte wird buchstäblich begreifbar.

Das große begehbare Fußbodenmodell vermittelt zudem einen hervorragenden Eindruck des Hafens und der Umgebung sowie der historischen Entwicklung. Daran schließt sich das Infocenter Überseestadt an, das die bis heute aktive Umgestaltung des neuen Stadtbezirks aufzeigt. Das Hafenalphabet begleitet die Besucher dabei von A bis Z.

Eine Schulfahrt, die Spaß macht

Natürlich bietet das Museum auch einen Blick über die Ozeane dieser Welt. Wohin flossen die Warenströme? Interessierte erleben, wie der weltweite Handel damals und heute funktioniert. Schiffsmodelle stellen dabei das ebenso anschauliche wie spannende Material dar. Das Museum, das sich in privater Hand befindet, bietet somit einen umfassenden Einblick in die Welt des Hafens.

Eine Klassenfahrt oder Studienreise ins Hafenmuseum lässt sich durch eine Führung ergänzen. Die Kinder und Jugendlichen (und die Erwachsenen), werden dadurch auf viele Details hingewiesen, die beim alleinigen Herumschauen vielleicht ungesehen bleiben. Auch werden Zusammenhänge leichter erkannt. Es kann im Vorfeld bei der Buchung auch eine spezielle Themenführung vereinbart werden. Zur Erfrischung geht es anschließend in die direkt angeschlossene Gastronomie.
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