Edinburgh Dungeon

Eine schaurig-spaßige Erlebnisreise durch viele faszinierende Kapitel der schottischen Geschichte bietet der Edinburgh Dungeon in der East Market Street im Herzen der Stadt. Die beliebte Grusel-Attraktion bietet eine Mischung aus Action-Geisterbahn, interaktivem Live-Theater und vielen anderen Elementen.

Ein Erlebnistrip durch eine faszinierend dunkle Geschichte

Der Edinburgh Dungeon wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen vom britischen Geschäftsmann Nick Varney, Chef der weitverzweigten Unterhaltungsfirma Merlin Entertainment. Es hat dieselbe Grundidee wie die Dungeons in London, Berlin, Hamburg und anderen Orten Europas: Der Edinburgh Dungeon schickt seine Besucherinnen und Besucher auf einen Trip durch düstere Zeiten und Orte der Landes- und Stadtgeschichte – erzählt von verkleideten Profi-Schauspielern, mit Grusel-Effekten, aber auch viel schwarzem Humor. Im Jahr 2016 wurde der Edinburgh Dungeon noch einmal aufwändig mit neuen Attraktionen ausgebaut. Im Edinburgh Dungeon begegnen den Gästen unter anderem die Wikinger, der 1305 von den Engländern erhängte schottische Freiheitskämpfer und Nationalheld William Wallace (bekannt auch als von Mel Gibson porträtierte Hauptfigur aus dem Film „Braveheart“) und die Bewohner der historischen „Closes“, den armutsgeplagten Seitengassen der Altstadt Edinburghs, die im Mittelalter schlimm von der Pest heimgesucht worden waren.

Mythische Kriminelle treiben ihr Unwesen

Auch diverse mythische Figuren der lokalen Kriminalgeschichte trieben und treiben im Dungeon ihr Unwesen:

Alexander „Sawney“ Bean, ein angeblicher Clanchef aus dem 16. Jahrhundert, dem nachgesagt wird, für Kannibalentum und den Mord an über 1.000 Menschen verantwortlich zu sein, ehe er von den Truppen von König James VI. gefangen und exekutiert worden sein soll.

Agnes Finnie, eine Ladenbesitzerin und Geldleiherin, die 1644 zur Zeit der Hexen-Hysterie für ihre angebliche Verbindung mit bösen Mächten zum Tod verurteilt wurde – ihr wurde vorgeworfen, missliebige Nachbarn „verflucht“ und mit ihren vermeintlich übernatürlichen Kräften Unheil angerichtet zu haben.

Eine prominente Rolle im Dungeon spielen auch die beiden Serienkiller William Burke und William Hare, die im 19. Jahrhundert aus Habgier 16 Menschen aus zumeist unteren Gesellschaftsschichten ermordeten und die Leichen an den Anatomie-Lehrer Robert Knox verkauften. Es war die Zeit, als es im Vereinigten Königreich noch keine rechtliche Grundlage für die Anatomie zu Lehr- und Forschungszwecken gab – und damit Tür und Tor für Grabschänder und eben auch skrupellose Mörder geöffnet war.

Die Darstellerinnen und Darsteller an den verschiedenen Stationen des Dungeon – Courtroom, Torture Chamber, Cannibals Cave und mehr – bringen die legendären Figuren näher und verwickeln die Gäste auch selbst in ihre gruseligen, aber immer augenzwinkernden Performances. Auch durch Spezialeffekte wie wackelnde Böden, sich drehende Wände und den „Drop Ride to Doom“, ein als öffentlicher Galgen inszenierter Freifall-Ritt, wird das besondere Erlebnis hautnah spürbar. Community: 0 Bewertungen
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