Mozart-Wohnhaus in Salzburg

Das österreichische Salzburg mit seinen 155.000 Einwohnern, direkt an der Grenze zu Deutschland gelegen, ist an sich schon sehr attraktiv und einen Besuch wert. Ein besonderes Highlight wartet auf Salzburgs Gäste dann aber auch noch mit dem Mozart-Wohnhaus, einst Heim des wohl berühmtesten Komponisten der Menschengeschichte. In diesem eigentlich „Tanzmeisterhaus“ heißenden Gebäude lebte die Familie Mozart zwischen 1773 und 1787. Heute beherbergt die geräumige 8-Zimmer-Wohnung im ersten Stock ein Museum.

Was gibt es im Mozart-Wohnhaus zu sehen?

In dem zwar außen schlichten, innen aber bestens hergerichteten Museum, welches sich schon seit 1957 im Mozart-Wohnhaus befindet, lernt man viel über die Geschichte nicht nur von Wolfgang Amadeus Mozart selbst, sondern auch jene seiner Familie. Vielfältige Zeitzeugnisse sind hier dauerhaft ausgestellt. Es gibt eine umfangreiche Sammlung an Ton- und Filmdokumenten, die zusätzlich zu den vorhandenen Exponaten weiteres Wissenswertes über die Familie Mozart vermitteln. Im Vordergrund steht bei allem, was man im Mozart-Wohnhaus lernen kann, aber natürlich Mozart selbst.

Viele Exponate klären über Mozarts Leben auf

Die Tondokumente bestehen dabei nicht nur aus jener klassischen Musik, die Mozart teilweise in diesem Gebäude komponierte, sondern enthalten auch viele weitere Informationen. Zudem befinden sich original von Mozart verfasste Notenblätter in diesem Museum. Dazu kommt auch noch private Korrespondenz der Weltlegende aus Salzburg.

Wer noch mehr über Mozart erfahren möchte, kann seinen Besuch des Mozart-Wohnhauses übrigens auch mit einem Besuch seines Geburtshauses in Salzburg verknüpfen. Dafür existiert eigens ein Kombi-Ticket, welches den Besuch beider Einrichtungen erlaubt. Mozarts Geburtshaus befindet sich dabei lediglich fünf Gehminuten vom Mozart-Wohnhaus entfernt.

Im Mozart-Wohnhaus finden zudem regelmäßig wechselnde Sonder-Ausstellungen statt, die dann natürlich zusätzlichen Anreiz und zusätzliche Informationen bieten. Doch auch, falls eine solche zum Besuchszeitpunkt gerade nicht stattfindet, ist ein Besuch dieses Museums lehrreich und auch unterhaltsam. Dazu ist das Umfeld des Mozart-Wohnhauses mit vielen weiteren Sehenswürdigkeiten Salzburgs gespickt, sodass man einen Besuch dort gut mit dem Aufsuchen weiterer Highlights der Stadt verbinden kann. Direkt gegenüber des Museums liegt beispielsweise der Eingang zu den sehenswerten Mirabellengärten.

Historie des Mozart-Wohnhauses in Salzburg

Das exakte Entstehungsjahr des Tanzmeisterhauses, das sich am Makartplatz 8 in Salzburgs Zentrum befindet, ist nicht bekannt. Das längliche, teils aus zwei und teils aus drei Geschossen bestehende Gebäude wurde 1617 erstmals urkundlich erwähnt, dürfte also sogar noch einige Jahre älter sein. Ab 1711 wurden hier Tanzstunden für Adelige abgehalten, daher stammt auch der eigentliche Name des so geschichtsträchtigen Gebäudes. Durchgeführt wurden diese damals vom Hoftanzmeister Johann Lorenz Spöckner. 1773 dann bezog die Familie Mozart eine der hier ebenfalls enthaltenen Wohnungen. Diese war übrigens entgegen aller Gerüchte, dass es Mozart finanziell schlecht ging, üppig bemessen, bestand sie doch aus nicht weniger als acht Zimmern.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das erst danach so titulierte Mozart-Wohnhaus von einer Fliegerbombe zu zwei Dritteln zerstört. Große Teile wurden allerdings nach den ursprünglichen Plänen wiedererrichtet. Ab 1957 zog dann hier die Mozart-Gedenkstätte ein, die sich im alten Tanzmeistersaal befindet. Dieser besitzt auch wieder seine alte Stuckdekoration aus dem 18. Jahrhundert.

Fazit zum Mozart-Wohnhaus in Salzburg

Wer Salzburg besucht, kommt an Mozart ohnehin kaum vorbei, der in vielen Lebensbereichen der Stadt präsent ist. Wer sich dessen Biografie aber einmal genauer zu Gemüte führen möchte, kommt am Mozart-Wohnhaus auf seine Kosten. Trotz aller Fülle an Exponaten und Ton- und Videodokumenten ist ein Besuch im Mozart-Wohnhaus dennoch in einem überschaubaren Zeitrahmen zwischen einer und zwei Stunden sinnvoll zu absolvieren. Community: 0 Bewertungen
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