Schloss Wiligrad – eine Perle in der Schlösserlandschaft Mecklenburgs

Das Schloss Wiligrad ist ein Schloss im Stil der Neorenaissance und liegt im Herzen von Mecklenburg zwischen Bad Kleinen und Lübstorf am Schweriner Außensee. Es thront über dessen Steilufer. Rund um das Schloss wurde ein großzügiger und zauberhafter Park angelegt, der sanft in den angrenzenden Wald übergeht.

Kleines Schloss mit großer Geschichte

Das Schloss und die Idealstadt um die Schlossanlage wurden Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Auftraggeber waren Herzog Johann Albrecht und dessen Frau. Der Herzog war zu dieser Zeit Regent des Großherzogtums. Es war schon zu diesem Zeitpunkt ein ländlich gelegenes und eher kleines Schloss. Dennoch wurden im Schloss Wiligrad wichtige Verhandlungen geführt und internationale Treffen abgehalten. Dabei fanden sich immer wieder wichtige Persönlichkeiten der damaligen Zeit in Schloss Wiligrad ein.

So residierte während dem Kaisermanöver vom 3. September 1904 die Kaiserin und ihr Gefolge im Schloss Wiligrad. Kaiser Wilhelm II. weilte in dieser Zeit im Schweriner Schloss. 1920 verstarb Herzog Johann Albrecht und im Schloss wurde ein Museum eingerichtet. Es blieb jedoch bis 1945 in herzoglichem Besitz.

Danach wurde die Familie enteignet und das Schloss wurde in der Folge für verschiedene Zwecke genutzt. So war es für kurze Zeit ein Lazarett und eine Flüchtlingsunterkunft. Doch schon bald verschwand das Schloss von der Landkarte und tauchte erst 1990 wieder darauf auf. In der Zwischenzeit wurde es erst als Parteischule, später als Ausbildungsstätte der Volkspolizei genutzt. Die Schlossanlage blieb natürlich in dieser Zeit von Umbauten nicht verschont. Vor allem der Park wurde verunstaltet und es wurden Bunkerhügel, Schießstände sowie weitere Zweckbauten errichtet.

Das Schloss Wiligrad heute

Heute gilt das ehemalige herzogliche Residenzschloss als Geheimtipp für Ausflüge. Sehr beliebt ist etwa das Ausflugs-Café, das in der Hofgärtnerei untergebracht ist. Kunst ist ein wichtiger Teil der heutigen Nutzung von Schloss Wiligrad. Nach der Wende siedelte sich der Kunstverein Wiligrad im Schloss an. Dieser veranstaltet regelmäßig interessante Ausstellungen in den Galerieräumen des Schlosses und zeigt in wechselnden Ausstellungen von namhaften Künstlern. Zudem kann das Schloss besichtigt werden.

Auch der Park erstrahlt wieder in neuem Glanz. Die Bauten, die nach 1945 erstellt wurden, sind heute zum größten Teil wieder verschwunden. Schon in seiner Entstehungszeit war der Park bekannt für die imposanten Blickachsen. Die Parklandschaft wurde zudem vor einigen Jahren nach den Originalplänen wiederhergestellt, ergänzt mit einigen Skulpturen. Historische Gestaltungselemente, wie eine Quelle, Bachläufe und Gedenksteine, sind ebenfalls wiederzufinden. Vom weitläufigen Schlosspark – er ist immerhin mehr als 200 Hektar groß – haben die Besucher eine traumhafte Aussicht auf die Umgebung und können einen einmaligen Blick über den Schweriner Außensee genießen. Community: 0 Bewertungen
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