Hauptstädtischer Tier- und Pflanzengarten in Budapest

Die Geschichte des Budapester Tier- und Pflanzengartens

Die offizielle Eröffnung der heutzutage meistbesuchten Sehenswürdigkeit des Landes Ungarn fand am 9. August 1866 statt. Zunächst zogen nur Tiere ein, welche aus dem Karpaten-Becken stammten. Dies liegt darin begründet, dass die damaligen Transport- sowie Importmöglichkeiten für Tiere aus der ganzen Welt nur sehr eingeschränkt möglich waren. Zeitweise war dem Budapester Tiergarten von Vorteil, dass er von wohlhabenden Menschen beschenkt wurde. So zog dank Kaiserin Elisabeth die erste Giraffe in Budapest ein. Ein Beispiel daran nahm sich Franz Josef, der ehemalige Kaiser von Österreich. Ihm gelang es, gleich 35 Tiere für den Budapester Tier- und Pflanzengarten zu beschaffen und diese artgerecht an ihren neuen Lebensort zu bringen. Unter den Tieren befanden sich neun verschiedene Affenarten sowie bunte Papageien, welche sofort zum Publikumsmagneten avancierten.

Mit dieser bewegten Vergangenheit und dem wohlwollenden Zutun der früheren Machthaber war ein solider Grundstein für die künftige Ausgestaltung des Tier- und Pflanzengartens von Budapest gelegt. Der Zoo ist inzwischen der größte Zoo des Landes und verfügt über eine große Artenvielfalt bei Flora wie auch seiner Fauna.

Fauna des Tier- und Pflanzengartens

Die Tierwelt des Budapester Zoos besteht aus mehr als 100 Säugetierarten, rund 100 Reptilien- sowie ebenfalls über 100 Vogelarten. Um eine Übersichtlichkeit zu gewährleisten und den Tieren gleichzeitig ihren idealen Lebensraum zu ermöglichen, ist der Zoo in die unterschiedlichen Regionen und Kontinente der Bewohner aufgeteilt. Direkt nach dem Eingang erwarten Sie der Streichelzoo sowie das Gehege der Bauernhof-Tiere. Daran schließt sich das große Savannenhaus an, in dem neben Nashörnern und Giraffen die weiteren Tiere der Savanne leben. Weiterhin gibt es ein Elefantenhaus, das Reptilien-Areal sowie ein Krokodilhaus. Dies wird ergänzt durch einen Schmetterlingsgarten, in welchem Sie zahlreiche farbenfrohe Schmetterlinge sehen können. Die Wombats leben, genau wie die Kängurus, auf jeweils einem Bereich.

Besonders sehenswert sind im Budapester Tier- und Pflanzengarten auch das große Aquarium sowie das Haifisch-Becken. Um das intensive Erlebnis vor Ort zu maximieren, werden täglich öffentlich zugängliche Fütterungen an den verschiedenen Tiergehegen durchgeführt.

Flora des Tier- und Pflanzengartens

Ähnlich wie in der Tierwelt, ist auch die Pflanzenvielfalt in die Heimatländer aufgeteilt. Durch die strikte Trennung können Sie hautnah sehen, wie sich bestimmte Pflanzenarten an ihren natürlichen Lebensraum angepasst haben und weshalb die Pflanzen des Japanischen Gartens im Bereich der südamerikanischen Sorten niemals gedeihen könnten.

2.000 verschiedene Pflanzen beherbergt der Budapester Tier- und Pflanzengarten – Sie bekommen eine Menge zu sehen. Zahlreich aufgestellte Informationstafeln liefern nützliche Notizen zu den Namen, der Wirkung und Verwendung sowie des natürlichen Lebensraumes der einzelnen Pflanzen.

Um den Zoo ausgewogen für jeden Besucher zu ergänzen, sind im gesamten Gelände Imbisse, Restaurants und Cafés, ausreichend Toiletten sowie Spielplätze für die kleinsten Gäste verteilt. Wenn Sie möchten, können Sie sich außerdem selbst verpflegen und die mitgebrachten Speisen im extra hierfür angelegten Picknick-Park genießen. Community: 0 Bewertungen
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