Flugplatzmuseum Cottbus

Schulklassen wollen bei Klassenfahrten etwas erleben und es gibt kaum ein spannenderes Thema als das Fliegen. Wenn Sie also eine Klassenfahrt planen und Ihren Schülern und Schülerinnen ein besonderes Erlebnis bieten wollen, bietet das Flugplatzmuseum Cottbus alles, was zu einem aufregenden Abenteuer dazugehört.

Frühere Nutzungen des Flugplatzes

Auf den insgesamt mehr als 40.000 Quadratmetern Freifläche, die zum Flugplatzmuseum Cottbus gehören, gab es in früheren Zeiten zivile und militärische Luftfahrtaktivitäten. Ursprünglich als „Großer Exerzierplatz“ angelegt und genutzt, unternahm Wilhelm Charlett schon 1910 erste, allerdings noch wenig erfolgreiche Flugversuche mit selbstkonstruierten Flugzeugen. Ein Jahr später wurde der „Deutsche Luftflottenverein“ gegründet. Die an der Sielower Chaussee gelegene Pferderennbahn wurde auserkoren und zum Flugplatz für den Flugsport ausgebaut. Von den Hans-Grade-Fliegerwerken Bork wurde dann im Juli 1912 der Überlandflug von Guben nach Cottbus organisiert. Ab 1916 schließlich entstand zwischen Burger Chaussee und Fehrower Weg ein Militärflugplatz zur Ausbildung von Piloten und Beobachtern, die in preußischen Feldflieger-Abteilungen eingesetzt wurden. Nach der zwischenzeitlichen Beseitigung des Flughafens nach dem 1. Weltkrieg entstand auf dem Gelände des Großen Exerzierplatzes ab 1925 der Flughafen der Niederlausitz. Ab 1933 entstehen auf einem Teil des Flughafengeländes militärische Bauten, in den folgenden Jahren bis zum Ende des 2. Weltkrieges kommt es zu einer vorwiegend militärischen Nutzung des Flughafens, einschließlich der Produktion von Teilen sowie der Endfertigung von Jagdflugzeugen wie der Fw 190A oder der Ta 152H. nach Kriegsende und während des Kalten Krieges nutzten vor allem die Rote Armee beziehungsweise die NVA (Nationale Volksarmee) den Flugplatz für die Schulung von Piloten. 1990 schließlich übernahm die Bundeswehr die militärischen Teile des Flughafens und nutzte sie bis 2003. Seitdem dient der Flughafen als Technologie- und Industriepark und beherbergt heute das Flugplatzmuseum Cottbus.

Spannung pur: Freiflächenmuseum, historische Ausstellung und Flugsimulator

Normalerweise sind Museen jetzt nicht unbedingt das bevorzugte Ziel von Klassen, aber das Flugplatzmuseum Cottbus ist kein typisches Museum. Die verschiedenen Museumsteile geben Interessierten einen tiefen Einblick in die Entwicklung des Flugverkehrs und der Flugzeugtechnologie. Alleine auf der etwa 20.000 Quadratmetern Freifläche können etwa 50 verschiedene Fluggeräte aus unterschiedlichen Zeiten angeschaut werden; vom Flugzeug bis zum Hubschrauber ist alles vorhanden. Auch dazugehörige Militärtechnik wie Raketenstartrampen, Flugzeugfanganlagen oder Radarsystemantennen wird präsentiert. Wer Lust hat, kann einen Blick in die Restaurationsabteilung des Museums werfen, wo alte Fluggeräte und Fahrzeuge wieder instand gesetzt werden.

Wer an noch mehr Geschichte interessiert ist, hat die Möglichkeit, in einer historischen Ausstellung mehr über die Anfänge des Flugwesens in Cottbus, den Flugsport der 1920er und 1930er Jahre, den Fallschirmsport und das Segelfliegen zu erfahren. Damit alles möglichst eindrücklich ist, wurden zahlreiche Exponate zusammengetragen. Zu sehen sind beispielsweise Triebwerksschnittmodelle, Starthilfsraketen und Raketenbehälter. Zu den Ausstellungsstücken gehören auch eine Kleingasturbine, ein Propellermotor und verschiedene Schleudersitz-Modelle. Außerdem gibt es Modelle von Flugzeugen, Schiffen und Panzern.

Ein für Klassen besonders spannendes Gerät ist der Flugsimulator, den man natürlich ausprobieren kann. So bekommen Ihre Schülerinnen und Schüler einen Eindruck, wie aufregend und auch komplex es ist, selbst in einem Cockpit zu sitzen und ein Flugzeug zu steuern.

Regelmäßige Events

Das Flugplatzmuseum Cottbus stellt sein Gelände immer wieder für spannende Veranstaltungen zur Verfügung. So gibt es Treffen zum Thema Nutz- und Militärfahrzeuge oder Modellbauausstellungen. Auch ein Markt für Oldtimer und Bauteile wird veranstaltet. Das Flugplatzmuseum Cottbus mit seinen Exponaten, der historischen Ausstellung und dem Flugsimulator ist also ein perfektes Ziel für eine Klassenfahrt. Führungen für Schulklassen sind jederzeit nach Vereinbarung möglich. Auf diese Weise erhält Ihre Klasse den bestmöglichen Einblick in die Inhalte und Geschichte des Museums. Wenn Sie Glück haben und gut planen, kommen Sie mit Ihrer Klasse auch noch in den Genuss der einen oder anderen Veranstaltung rund um das Thema Fliegen. Community: 0 Bewertungen
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