Fachwerksynagoge in Röbel/Müritz

Historischer Hintergrund

Die Fachwerksynagoge in Röbel an der Müritz ist ein ehemaliges religiöses Gebäude, das mittlerweile als Museum dient. Besucher und Besucherinnen können hier ihr Wissen zur jüdischen Geschichte in Mecklenburg-Vorpommern erweitern. Die Synagoge wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von der jüdischen Gemeinschaft in Röbel erbaut. Sie ist äußerlich nicht sehr auffällig gestaltet, es handelt sich um ein einfaches Fachwerkhaus. Historisch gesehen ist die Synagoge dagegen ein beeindruckendes Denkmal, dass selbst während des Nationalsozialismus nicht zerstört wurde. Allerdings wurde das Fachwerkgebäude nach Anbruch der NS-Zeit nicht mehr genutzt, da viele Gemeindemitglieder umgebracht wurden oder die Gegend verlassen mussten. Erst nach der Wiedervereinigung begannen Sanierungsarbeiten an der Synagoge. Sie wurde außerdem um den ENGELschenHOF erweitert, eine Bildungseinrichtung, die sich hauptsächlich an Jugendliche richtet. Der Hof ist nach der jüdischen Familie Engel benannt, die lange Zeit in Röbel an der Müritz wohnte.

Was bietet die Fachwerksynagoge in Röbel an der Müritz für Besucher und Besucherinnen?

Ein Besuch in der Fachwerksynagoge lohnt sich für alle, die mehr über die Geschichte der mecklenburgischen Juden und Jüdinnen lernen möchten. Besonders ansprechend sind die Ausstellungen und Angebote der Synagoge und des ENGELschenHOFs aber für Jugendliche und Gruppen. Es gibt eine Dauerexposition zur regionalen Geschichte und ergänzende wechselnde Ausstellungen, die in Zusammenarbeit mit den jugendlichen Besuchern und Besucherinnen konzipiert werden. Der ENGELscheHOF verfügt über eine Herberge, in der bis zu 29 Personen untergebracht werden können. Darüber hinaus stellt das Haus Tagungsräume, Bildungsmaterialien und Freizeitgeräte zur Verfügung und eignet sich daher bestens für Klassenfahrten, Seminare und ähnliches. Der Hof richtet sich mit seiner Bildungsarbeit vor allem an Schüler und Schülerinnen ab der 6. Klasse bis hin zu Abschlussklassen (12./13. Klasse) und behandelt verschiedene historische Fragestellungen. Dadurch bekommen die Jugendlichen einen besseren Überblick zum Ursprung der jüdischen Gemeinde in Mecklenburg und deren Entwicklung vom Mittelalter bis hin zur Zeit des Nationalsozialismus. Neben den Ausstellungen können Gruppen Bildungsangebote wie Exkursionen oder Filmvorführungen in Anspruch nehmen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Es besteht auch die Möglichkeit, mit Nachfahren der mecklenburgischen Juden und Jüdinnen ins Gespräch zu treten, was meist besonders viele Eindrücke bei den jungen Besuchern und Besucherinnen hinterlässt. Außerdem findet immer freitags ein Jugendtreff im Hof statt, bei dem kreative Workshops mit den regional ansässigen Jugendlichen umgesetzt werden.

Bildungsauftrag der Fachwerksynagoge Röbel/Müritz

Der Bildungsauftrag der Fachwerksynagoge und des ENGELschenHOFs richtet sich, wie bereits erwähnt, vor allem an junge Menschen. Schulklassen können sich daher bei einem Besuch über ein ansprechendes und interaktives Programm freuen, durch das sie nicht nur das Leben der mecklenburgischen Juden und Jüdinnen besser nachvollziehen können, sondern sich auch mit sozialen und ethischen Fragen auseinandersetzen werden. Die Nähe der Synagoge zu weiteren Gedenkstätten und historischen jüdischen Gebäuden sind ideale Voraussetzungen für eine abwechslungsreiche und lehrreiche Klassenfahrt. Für eine umfassende Darlegung aller Angebote der Fachwerksynagoge Röbel/Müritz kontaktieren Sie bitte den Verein „Land und Leute“, welcher die Verantwortung für die Synagoge und den Hof trägt. Community: 0 Bewertungen
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