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Amphitheater Pula/Kroatien


Zeitreise zu den Gladiatoren

Wahrzeichen der Stadt Pula ist die „Pulska Arena“, das römische Amphitheater. Dieses rund 2000 Jahre alte Monument zählt nicht nur zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten ganz Istriens, es ist zudem das sechstgrößte Amphitheater der Antike. Eine Besichtigung darf auf keiner Klassen-, Kurs- Studien- oder Abschlussfahrt fehlen. Selbst diejenigen, die sich nicht unbedingt für Geschichte interessieren, werden begeistert sein.

Sehen – staunen – reisen

Das Amphitheater von Pula wird begleitet von der Kulisse des Meeres und ist auch heute noch über die einstige römische Via Flavia mit der Altstadt Pulas verbunden. Dieses gigantische Bauwerk ist keinesfalls zu übersehen, denn Sie erwarten nicht nur ein paar Reste vergangener Zeiten, vielmehr stehen Sie dort vor einem der besterhaltenen Amphitheater überhaupt.
Sein Äußeres besteht aus einheimischem, weißem Kalkstein und erfreut sich größtenteils noch immer seines Originalzustandes. Das Innere hingegen verlor im Laufe der Jahre aufgrund von Raubbau an Originalität, lässt aber dennoch die gigantischen Ausmaße, die Einmaligkeit und die Schönheit von einst erkennen. Jeder, der schon einmal hier war, weiß, dass es ein unvergessenes Erlebnis ist, dort einmal auf den Steinplätzen der Arena gesessen, die Atmosphäre sowie die Aussicht genossen und eine innere Zeitreise gemacht zu haben.

Daten & Fakten

Das Amphitheater besteht aus zwei übereinanderliegenden Arkadenreihen mit insgesamt 72 Bögen sowie einer oberen Etage, die von 64 Fensternischen durchzogen ist. Meerseitig erreicht diese imposante Sehenswürdigkeit eine stattliche Höhe von 32,45 Metern.
Der ellipsenförmige Bau misst in seiner Hauptachse 130 Meter. Der Kampf- oder auch Schauplatz befand sich in der Mitte, während die Zuschauer ringsherum auf Steinstufen saßen oder in der Galerie standen. Platz gab es für etwa 26.000 Zuschauer.
Sich von anderen Amphitheatern abgrenzenden Eigentümlichkeiten sind die vier Anbauten, die Türmen ähneln. Sie unterbrechen optisch die Rundung durch ihre rechteckige Form. Einst dienten sie als hölzernes Treppenhaus, um in die obere Galerie zu gelangen. Ferner sollen sie Regenwassertanks besessen haben, die dazu da waren, das Publikum an heißen Tagen mit Wasser zu erfrischen.
Mehrere Löcher im Sims zeugen davon, dass hier einst eine große, ringförmige, schattenspendende Segeltuchplane – ein Velarium - gespannt war.
Überdies können Sie noch heute in den gut erhaltenen unterirdischen Gewölbebau –den Hypogäum – gehen, wo einst die Tierkäfige sowie weiteres Equipment untergebracht waren.

Geschichtlicher Hintergrund

Der erste hölzerne Bau als Vorgänger des heutigen Amphitheaters wird auf die Zeit des ersten römischen Kaisers Augustus (31 v. Chr. – 14 n. Chr.) datiert. Einige Zeit später erließ Kaiser Claudius (41–54 n. Chr.) den steinernen Bau. Der endgültige Baukomplex, so wie wir ihn heute noch teilweise bestaunen können, wird jedoch Kaiser Vespasian (69-79 n. Chr.) zugeschrieben. Die Legende über den gleichzeitigen Auftraggeber des Colosseums in Rom besagt, dass er mit dem Amphitheater in Pula seine Geliebte habe ehren wollen. Die Eröffnung der Arena in Pula geschah jedoch erst um 81 n. Chr. herum, nach dem Tod Vespasians.
Übrigens war in der Antike der Eintritt zu den Veranstaltungen für die Bevölkerung frei. Allerdings gab es eine strenge Sitzordnung, die entsprechend dem gesellschaftlichen Stand festgelegt war.

Einstige & heutige Bestimmung

Das Amphitheater war und ist ein Veranstaltungsort. Bis ins 5. Jahrhundert stand das gebotene Programm unter dem Motto „panem et circenses“, also „Brot und Spiele“. Zu sehen waren Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen, aber auch Naumachien, also Nachstellungen von Seeschlachten. Für Letztere wurde die Arena sogar zeitweise geflutet.
Im Mittelalter hielt man hier Ritterturniere und Märkte ab.
Heute ist das Amphitheater Austragungsort zahlreicher Veranstaltungen wie Filmfestivals, Konzerte, Theater, Oper, Sportwettbewerbe und einiges mehr. Rund 5.000 Zuschauer finden dazu Eintritt. Bekannte Künstler wie Elton John, Zuccero, Sting, Anastacia oder Luciano Pavarotti zeigten hier bereits ihr Können. Besonderes Highlight ist das „Spectacula Antiqua“ mit in Szene gesetzten Pressen, Ablagerungsbehälter, Mühlen und Werkzeugen aus antiken Zeiten, die es dem Besucher ermöglichen, den historischen Puls des Amphitheaters zu fühlen und zu genießen. Community: 0 Bewertungen
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