
Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte
Brandenburgs Geschichte
Wer sich für die Geschichte vom Land Brandenburg und von Preußen interessiert, für den ist das ehemalige Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam ein Muss. 2024 wurde es umbenannt und heißt nun Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte. Es befindet sich direkt im Stadtzentrum, im alten königlichen Kutschpferdestall am Neuen Markt. Waffen und Trachten, alte Gewehre, historische Wertgegenstände wie Münzen und Kelche, aber auch Alltagsgegenstände bieten verschiedene Medienstationen einen tiefen Einblick in die Geschichte der Mark Brandenburg, Preußens und des modernen Bundeslandes.Themenschwerpunkte und Inhalte des Brandenburg Museums
Neben der ständigen Brandenburg.Ausstellung sind auch wechselnde Sonderausstellungen zu besichtigen. Daneben beschäftigt sich das Museum mit zentralen Zukunftsthemen, wie etwa der Erforschung über neue Perspektiven zur Gestaltung der Zukunft Brandenburgs. Gemeinsam über die lokale Kultur und ihre Weiterentwicklung zu diskutieren, ist erwünscht. Eine sehenswerte Attraktion im Museum ist das Potsdamer Stadtmodell, ein detailliertes Modell, das die städtebauliche Entwicklung Potsdams visualisiert. Das Modell zeigt Potsdam, wie es im Jahr 1912 existierte. Die Brandenburg.Ausstellung ist eine Dauerausstellung, die über mehrere Jahrhunderte (1415-1918) der Brandenburger Landesgeschichte abdeckt. Besucher erfahren viele interessante Details über das Leben historischer Personen aus Brandenburg und die Spuren, die sie hinterlassen haben. Von den Ursprüngen Brandenburgs, über die Rolle des Adels bis hin zur NS-Zeit wird Landesgeschichte erlebbar gemacht. Auch weniger bekannte Aspekte der abwechslungsreichen Geschichte Brandenburg werden beleuchtet. In der Veranstaltungsreihe „Nahaufnahme Brandenburg" werden spannende Geschichten aus Brandenburg erzählt.Einige Höhepunkte aus dem Geschichtsangebot des Brandenburg Museums
Im Zuge der Völkerwanderung besiedelten im 6. Jahrhundert n. Chr. die Sorben, Nachfahren westslawischer Stämme, die Lausitz. Die sorbische (wendische) Kultur in Brandenburg ist bekannt für ihre farbenfrohen Trachten und Bräuche, z. B. die Vogelhochzeit oder das Ostereierverzieren.Von 1157 bis 1320 herrschte das deutsche Uradelsgeschlecht der Askanier in Brandenburg. Sie gründeten die Mark Brandenburg, errichteten zahlreiche Städte und förderten die deutsche Besiedelung.
1415 übernahmen die Hohenzoller die Macht. Sie legten den Grundstein für den späteren preußischen Staat, der über 500 Jahre im Land herrschte.
Auch die NS-Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Im Brandenburg Museum werden u. a. Verfolgung und jüdischer Widerstand während des Nationalsozialismus intensiv beleuchtet.
Warum lohnt sich ein Besuch im Brandenburg Museum in Potsdam?
Das Angebot des Museums richtet sich an alle Personen, die neugierig auf die Kultur, Identität und Geschichte Brandenburgs sind. Ob als Einwohner, Tourist, junge Gruppen oder allgemein Geschichts- und Kulturbegeisterte. Um Geschichtsbewusstsein zu fördern, zahlt sich ein Besuch im Museum besonders auch für Schulklassen aus. Moderner Geschichtsunterricht für Schüler sollte abwechslungsreich sein und sich nicht nur auf faktisches Wissen beschränken. Um Geschichte lebendig zu vermitteln, ist der Fokus auf greifbares Erleben zu legen. Im Brandenburg-Museum in Potsdam wird diesem Anspruch Rechnung getragen. Das Museum ist ein modernes Beispiel für fächerübergreifenden Geschichtsunterricht. Das digitale Angebot des Brandenburg-Museums richtet sich deshalb insbesondere auch an Schulklassen und junge Gruppen, um Geschichte greifbar zu erleben. Viele interaktive Erlebnisse, multimediale Inhalte und Zeitzeugen sind hautnah spürbar. So kann man z. B. über VR-Brillen mit jüdischen Überlebenden des NS-Regimes interagieren. Die virtuelle Begegnung mit Zeitzeugen:innen aus der Zeit des Nationalsozialismus hinterlässt bleibende Momente. Alle Inhalte werden mit moderner AR- und VR-Technik, Videofilmen und Tonaufnahmen leicht und verständlich vermittelt. Die Ausstellungen werden unterstützt durch interaktive Medien, so etwa verschiedenen Medienstationen sowie einen Multimediaguide, der die Geschichte Brandenburgs durch Zeitzeugenberichte und Filme bildhaft illustriert. An Audiostationen können Interessierte Wissenswertes über die Migration (z. B. der Hugenotten) in Brandenburg erfahren oder an Berührungsbildschirmen (Touch Screen) die Geschichten hinter den vielen Exponaten enthüllen. Ein interaktiver Lernparcours mit historischen Fotografien, Biografien und grafischen Romanen (Graphic Novels) rundet den Besuch im Museum ab.Community: 0 Bewertungen
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