Harzmuseum Wernigerode

Das Harzmuseum in Wernigerode

Harzmuseum Wernigerode: Außenansicht ©HarzmuseumHarzmuseum Wernigerode: Gemälde ©HarzmuseumHarzmuseum Wernigerode: Ausstellung ©HarzmuseumHarzmuseum Wernigerode: Heiligenfiguren vom Gotischen Haus am Marktplatz ©HarzmuseumHarzmuseum Wernigerode: Ausstellung zum Beruf des Zimmermanns ©HarzmuseumHarzmuseum Wernigerode: junges Mädchen telefoniert mit analogem Telefon ©Harzmuseum

Das Harzstädtchen Wernigerode blickt heute auf eine etwa 900-jährige Vergangenheit zurück. Damals gründete sich rund um den heutigen Klint, eine kurze Straße, die das anfangs des 15. Jahrhunderts entstandene Rathaus mit dem Oberpfarrkirchhof verbindet, der Ort Wernigerode. Dessen historische Altstadt, sein opulentes Schloss und die Nähe zum Brocken locken jährlich unzählige Touristen an. An eben diesem Klint hat in einem, bereits im Jahr 1821 erbauten Fachwerkhaus das Harzmuseum Wernigerode seinen Standort gefunden. Nach erfolgten Rekonstruktions- und Sanierungsmaßnahmen wurde es im Frühjahr 2001 im Obergeschoss des Hauses neu eröffnet und findet mit seiner Dauerausstellung und wechselnden Sonderausstellungen einen großen Zuspruch. Viele der jährlich rund zwei Millionen Tagesbesucher und Urlauber informieren sich in ihm über die Natur des Harzes, die Stadtgeschichte Wernigerodes und die hier beheimatete Volkskunst.

Eine Zeitreise durch den Harz

So dürfte ein Besuch des Harzmuseums mit seinen in kompakter Form dargestellten Informationen auch für Sie viel Interessantes und Wissenswertes bereithalten. Die Dauerausstellung führt Sie durch 16 Räume des Museums, in denen Sie die erdgeschichtliche Entwicklung des Harzes anhand von Fossilien, Gestein und Mineralien anschaulich nachvollziehen können. Gleichzeitig stellt sich wie von selbst der Bezug zum Bergbau her, der lange Zeit als wichtigster Wirtschaftszweig des Harzes galt. Bewegliche Modelle gestalten dessen historische Entwicklung besonders anschaulich und interessant. Parallel dazu erhalten Sie Einblicke in die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt der Region, die sich von der den Harz umgebenden flachen Landschaft gravierend unterscheidet.
Der dabei betrachtete Lebensraum Wald mit seinem Rohstoff Holz leitet gekonnt über, zu dem im Harz weitverbreiteten Fachwerkbau. Dessen, für den Harz typische Bauweise wird ebenfalls anschaulich demonstriert. Wenn hier oder da während Ihres Rundgangs Fragen auftreten oder sich Bedarf für zusätzliche Erläuterungen ergibt, dürfen Sie sich gern der in die Ausstellung verteilten historischen Telefone bedienen, die dann die Funktion eines Audio-Guides übernehmen.

Stadtgeschichte, Kunst und Tourismus

Ehe sich die Ausstellung der umfangreichen Kunstsammlung des Museums widmet, werden Ihnen einige typische, im Harz besonders gepflegte alte Handwerke, wie das des Büchsenmachers vorgestellt. Stadtgeschichte und Industrialisierung bestimmen die Exponate, Bilder und Dokumente des folgenden Ausstellungsbereichs. Wernigerode als Residenz, der Erhalt des Stadtrechts im Jahr 1229 oder die fortschrittliche Rolle von Fürst Otto zu Stolberg-Wernigerode werden ebenso beleuchtet wie der Bau des Rathauses, das als eines der schönsten in Deutschland gilt. Schließlich wird der die Neuzeit bestimmende Tourismus thematisiert. Anschließend kommen viele der im Harz tätig gewordenen Künstler zu ihrem Recht, die hier vor allem im 19. und 20. Jahrhundert ansässig waren. Allerdings bleibt die gezeigte Auswahl ihrer Arbeiten aus Platzgründen sehr begrenzt. Falls Interesse besteht, die Kunstsammlung des Harzmuseums umfassender kennenzulernen, können Sie sich künftig für einen Besuch des dem Museum angegliederten Schaudepots Harzkunst anmelden.
Regelmäßig präsentiert das Museum seinen Besuchern kleinere Sonderausstellungen, die sich mit naturkundlichen oder kulturgeschichtlichen Themen beschäftigen. Auch können über das Harzmuseum Projekte im Rahmen des "Grünen Klassenzimmers" gebucht werden. Diese finden im Wernigeroder Bürger- und Miniaturenpark statt und bieten Schülergruppen Unterricht zu den Themen Umwelt, Fauna, Flora, Geschichte und Geologie des Harzes an.
Geöffnet ist das Museum ganzjährig von Montag bis Sonnabend jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr.
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