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Dublin Castle

Blick auf das Dublin Castle - Foto: taranis auf Pixabay
Blick auf das Dublin Castle - Foto: taranis auf Pixabay
Dublin Castle entstand im 12. und 13. Jahrhundert und befindet sich an der Stelle einer früheren Wikingersiedlung. Ursprünglich erbauten die Normannen die Burg. Von ihrer Urform blieb jedoch nur einer der ehemals vier Türme übrig. Der 1226 fertiggestellte Record Tower zeugt am ehesten davon, dass Dublin Castle eine Burg war. Nach zahlreichen Um- und Anbauten erscheint das Anwesen heute eher als Herrenhaus. Die Geschichte des Hauses dokumentiert Jahrhunderte europäischer Geschichte, die sich bis in die Zeit der Wikinger nachweisen lässt.

Britischer Herrschersitz

Dublin Castle hat eine enge Verbindung zur britischen Historie. Die englische Krone nutze das Anwesen vom 13. Jahrhundert bis zur irischen Unabhängigkeit im Jahr 1922 als Herrscherhaus. Das Schloss gilt als bedeutendstes historisches Bauwerk in Dublin. Nach einem Brand entschlossen sich die Briten gegen eine Rekonstruktion. Stattdessen entstand ein neuer Palast, in den die Bauherren nur den alten Record Tower integrierten. Auch nach dem Ende der britischen Herrschaft dient die Anlage als Austragungsort wichtiger gesellschaftlicher Ereignisse. So erfolgt an diesem Ort die Vereidigung der Präsidenten. Auch die britische Königin Elisabeth II. war hier zu Gast, als 2011 in der St. Patrick´s Hall ein Bankett zu ihren Ehren stattfand. Die St. Partrick´s Hall ist eine der größten Zeremonieräume Irlands. Auch die anderen Räume beeindrucken mit hochwertigen Deckengemälden und edlen Kronleuchtern und lassen britisch-irische Geschichte lebendig werden. Die große Treppe war 1749 die Erste ihrer Art in Irland. Seit 1938 ist sie Bestandteil der Zeremonieroute bei der Amtseinführung der Präsidenten. Vom neoklassizistischen Korridor aus kommen Besucher zur Kammer des Geheimrats. Hier besiegelte der letzte britische Vizekönig 1922 die Unabhängigkeit Irlands, indem er das Schloss an den ersten irischen Präsidenten übergab. Das James-Connolly-Zimmer erzählt die Geschichte des Osteraufstandes 1916. Prunkvoll ist der Thronsaal, über dessen Türen Gemälde des italienischen Malers Gaetano Gandolfi hängen.

Dublins Ursprung

Unter dem heutigen Schloss sehen Besucher Reste des Schlosses aus dem Mittelalter und der Verteidigungsanlagen der Wikinger. Besonders beeindruckend sind die Mauern des kreisförmigen Pulverturms aus dem 13. Jahrhundert. Er wurde auf die Fundamente der Wikinger-Festung aus dem 10. Jahrhundert gesetzt. Noch heute ist ein Teil des Eingangs zur ehemaligen Burg sichtbar. Ferner existiert ein Teil der Stadtmauer und eines Torbogens.

Ältestes Bauwerk Dublins

Der Record Tower ist das älteste Gebäude Dublins. Er ist der einzige noch intakte Gebäudeteil des ursprünglichen Dublin Castle. Seine Außenmauern sind bis zu 4,8 Meter dick. Bis 1989 wurden im Turm wichtige historische Papiere aufbewahrt.

In Dublin Castle gab es spätestens seit 1242 eine Kapelle. Die heutige nutzte das anglikanische Königshaus erstmals zu Weihnachten 1814. Nach der irischen Unabhängigkeit blieb das Gotteshaus bis 1943 geschlossen. Heute dient es dem römisch-katholischen Glauben.

Im Castle gibt es mehrere Gärten, die den Dublinern als beliebter Ort der Erholung dienen. Im Zentrum der Gärten befindet sich Dubh Linn Garden, wohl eine der bedeutendsten Grasnarben der Welt. An dieser Stelle befand sich wahrscheinlich Dubh Linn. Es war der Ort, an dem die Wikinger mit ihren Langbooten festmachten. Diesem "schwarzen Becken" verdankt die Stadt Dublin ihren Namen.
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