Die Ludwig Galerie in Saarlouis – Ost meets West


Alles begann mit einer Städtepartnerschaft. 1986 begann eine Freundschaft zwischen dem saarländischen Saarlouis und Eisenhüttenstadt, damals noch zur DDR gehörend. Diese Verbindung sollte im Mai 1989 zur Eröffnung eines besonderen Museums führen – zu einem Zeitpunkt, als noch niemand ahnte, dass die Tage der DDR gezählt sind.

Haus Ludwig Saarlouis


Ein repräsentatives Bankgebäude stand leer und suchte einen neuen Inhaber. Die Stadt Saarlouis dachte über die Gründung eines besonderen Museums nach – in Anlehnung an die Städtepartnerschaft sollte Künstlern aus der DDR eine Ausstellungsfläche in Westdeutschland geboten werden. Als Unterstützer des Projekts konnten die Kunsthistoriker und privaten Sammler Peter und Irene Ludwig aus Aachen gewonnen werden. So wurde am 30. Mai 1989 das Haus Ludwig eröffnet.

Die Ludwig Galerie


2017 zog das Museum in eine ehemalige Kaserne in Saarlouis um. Es wird weiterhin von der 1996 gegründeten Ludwig-Stiftung betreut. Aufgrund der nun größeren Ausstellungsfläche erfolgte eine Umbenennung in Ludwig Galerie. In der Kaserne VI in der Alte-Brauerei-Straße wartet die Galerie nun mit 400 m² Ausstellungsfläche auf.

Das Konzept, Menschen durch Kunst in Verbindung zu bringen, hat das Museum beibehalten. So gibt es weiterhin Sammlungen west- und osteuropäischer Künstler. Auch soll alte und moderne Kunst gegenübergestellt werden.

Ergänzt wird die Galerie durch eine gesonderte Ausstellungsfläche für regionale Künstler aus dem Saarland.

Museumspädagogik


Für Schulklassen und Gruppen ist vor allem das umfangreiche museumspädagogische Programm zu empfehlen. Eine Führung durch die Sammlungen wird durch kreative Angebote ergänzt. Dabei stellen sich die Museumspädagogen ganz auf die jeweilige Altersgruppe der Schüler ein. So können Grundschüler ebenso von der Ludwig Galerie profitieren wie Mittel- oder Oberstufenschüler.

Kinder und Jugendliche können mit Hilfe eines Bilder- und Fragebogens eigenständig auf eine spannende Entdeckungsreise gehen.

Oder es werden gemeinsam besondere Orte und Landschaften in den Bildern und Fotografien gefunden. Anschließend können praktische Erfahrungen in der Landschaftsmalerei gesammelt werden.

Fotografien von Menschen in ihrem Lebensraum können anhand von Rollenspielen, erdachten Geschichten oder Malerei zum Leben erweckt werden.

In einem anderen Projekt dürfen bestehende Bilder zeichnerisch weiterentwickelt werden.

Ausgehend von Fotografien, die im Museum ausgestellt sind, gibt es – für ältere Schüler – verschiedene Fotokurse und die Möglichkeit, selbst Fotografien herzustellen.

Tipps


Für ältere Schüler interessant: Die alte Kaserne liegt unweit der Innenstadt, so dass im Anschluss an den Museumsbesuch noch freie Zeit für die Schüler eingeplant werden kann. Eine in Aussicht gestellte Gelegenheit zum Shoppen kann die Motivation bei den Schülern erhöhen.

Ebenfalls in der Nähe befindet sich der Stadtgarten an der Saar. Dort können sich Schulklassen nach dem Museumsbesuch in den Grünanlagen und auf Spielplätzen austoben.
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