Bremerhaven © pixabay.com
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Der Freizeitpark Altes Eiswerk in Bremerhaven – moderner Spielspaß im historischen Gebäude

Im Hafengelände von Bremerhaven ging es bis vor wenigen Jahrzehnten hoch her. Hier waren unterschiedliche Gewerke angesiedelt. So etwa die Fischer. Sie konnten ihren Fang aber nur frisch zum Abnehmer bringen, wenn sie ihn auf Eis lagerten. Folglich siedelte sich auch eine Eisfabrik an. Sie hat zwar längst ausgedient – das Areal wird heute aber von einem innovativen Freizeitpark genutzt.

Früher Fabrik, heute Spielplatz

Dort, wo nunmehr vor allem Kinder und Jugendliche toben und einen unterhaltsamen Tag verbringen können, wurde vor langen Zeiten recht schwer gearbeitet. Denn das unter Denkmalschutz stehende Gebäude entstand im Jahre 1912 und war anschließend als eine der größten Fabriken der Umgebung bekannt. Hergestellt wurde hier Eis – allerdings kein leckeres Speiseeis in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Sondern Eis, wie es zum Aufbewahren von verderblichen Lebensmitteln in den Haushalten, im Handel oder in der Industrie verwendet wird. Das in Bremerhaven gefertigte Eis wurde übrigens nicht nur deutschlandweit verkauft, sondern in alle Teile Europas ausgeliefert.

Von alledem ist heute aber nichts mehr zu sehen. Das gesamte Areal lag in den Jahren von 2016 bis 2021 brach, ehe es gänzlich umgestaltet und seinem neuen Zweck zugeführt wurde. Auf den bestehenden rund 3.000 Quadratmetern erinnert mittlerweile nichts mehr an die harte Arbeit, die hier einst geleistet wurde. Vielmehr untergliedert sich das Gelände in mehrere Outdoor- und Indoorbereiche, in denen Menschen aller Altersklassen gemeinsam spielen und eine schöne Zeit erleben können. Insbesondere im Inneren wurden die historischen Hallen modern und innovativ umgebaut.

Zwischen Sport und Spiel

Prunkstück des heutigen Freizeitparks ist das sogenannte HavenGlow – eine 18 Bahnen umfassende Anlage auf einer Fläche von 500 Quadratmetern, auf der Minigolf gespielt werden kann. Junge und ältere Besucher kommen dabei ebenso auf ihre Kosten wie Laien und Profis. Bewusst wurden die einzelnen Areale so gestaltet, dass sie unterschiedliche Schwierigkeitsgrade eröffnen. Gleich ist allen von ihnen, dass bei abgedunkeltem Licht agiert wird. Lediglich die vorhandenen Hindernisse geben eine schwache Beleuchtung ab – damit wird der Spaß spürbar erhöht. Jede der Bahnen entwickelt sich so zu einem kleinen Kunstwerk.

Das zweite Highlight des Parks stellen natürlich die drei verschiedenen Escaperooms dar. Sie richten sich an Teilnehmer unterschiedlicher Altersklassen. So können die Räume „Muriels Erbe“ ab 10 Jahren, „Rabbit 6“ ab 14 Jahren und „Blutrausch“ ab 16 Jahren betreten werden. Insbesondere vom letztgenannten Namen sollte sich aber niemand abschrecken lassen, denn selbstverständlich ist die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen beim gemeinschaftlichen Lösen spannender Rätsel jederzeit gewährleistet. Jeder Escaperoom ist übrigens auf eine Dauer von 60 Minuten angelegt. Vor dem Beginn werden die Schüler durch das Personal auf das vorbereitet, was sie in der kommenden Stunde erwartet.

Für jeden Geschmack ist das Passende dabei

Daneben untergliedert sich der Park in weitere Bereiche zum Spielen und Toben. Só finden sich verschiedenste Rutschen, viele Klettermöglichkeiten, Bällebad und interaktive Spiele.

Das leibliche Wohl soll bei alledem natürlich nicht zu kurz kommen. So befindet sich in den großen Hallen mit dem Restaurant „Kais“ ein durchaus renommierter Gastronomiebetrieb, der Getränke, kleine Snacks und leckere Hauptgerichte anbietet. Das Besondere hier ist zudem die Außenterrasse, die einen ungetrübten Blick auf das Hafengelände erlaubt – und die somit zum Verweilen einlädt. Denn nicht nur die alte Eisfabrik war früher ein Arbeitsplatz für hunderte Angestellte. Vielmehr wurde der gesamte Hafen bewirtschaftet. Es lohnt sich also, nach dem Besuch des Freizeitparks das umliegende Areal ein wenig zu erkunden. Community: 0 Bewertungen
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