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Automobilproduktion hautnah erleben im tschechischen Škoda-Werk Mladá Boleslav mit Museum


Rund 70 Kilometer von Prag entfernt liegt Mladá Boleslav. Hier beginnt 1895 die Erfolgsgeschichte des Automobilherstellers Škoda, der heute zum VW-Konzern gehört. Zwar stand beim Vorgängerunternehmen Laurin & Klement zunächst die Produktion von Fahrrädern und Motorrädern im Vordergrund, doch bereits 1905 lief mit dem Voiturette A das erste Automobil vom Band.

Heute nimmt das Stammwerk von Škoda in Mladá Boleslav den Großteil des Stadtgebiets in Anspruch. Škoda beschäftigt etwa 20.000 Mitarbeiter und ist somit Hauptarbeitgeber in der Region. Traditionell werden hier die Fahrzeugreihen mit den höchsten Stückzahlen produziert. Dazu gehören der Škoda Fabia, Škoda Oktavia und der Škoda Rapid. 2014 wurde die Produktion von bisher insgesamt 11 Millionen Fahrzeugen gefeiert.

Außerdem hat sich das Werk auf die Entwicklung und Herstellung von Dreizylindermotoren und Getriebe für den VW-Konzern spezialisiert. Eine eigene Gießerei ermöglicht die eigene Produktion von Fahrzeugkomponenten und Spezialgussteilen.

Vom Metallteil zum fertigen Fahrzeug


Eine Werksbesichtigung gibt detaillierte Einblicke in die einzelnen Produktionsschritte, welche durch modernste Technik unterstützt werden. In der Pressteilfertigung werden die separaten Karosseriebauteile hergestellt. Diese werden von speziell ausgebildeten Fachkräften mit Unterstützung von mehreren hundert Fertigungsrobotern hochpräzise verschweißt und anschließend lackiert.

In der werkseigenen Gießerei werden nicht nur Fahrzeugkomponenten für die Produktion im Werk Mladá Boleslav hergestellt, sondern von hier aus auch weitere Werke des VW-Konzerns mit Gussteilen beliefert. Die Motoren- und Getriebefertigung zählt zu einer der modernsten Produktionsstätten des Konzerns. Hier werden täglich etwa 2800 Triebwerke und bis zu 2900 Getriebe produziert. In der Endmontage werden alle Einzelteile montiert, sodass am Ende ein fertiges Fahrzeug vom Band rollt.

Während der Führung werden die einzelnen Prozessschritte anschaulich erklärt und die Besucher bekommen die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen eines durchgetakteten Automobilwerks zu werfen.

Vom regionalen Fahrradhersteller zum internationalen Autobauer


Direkt angrenzend an das Škoda Werk befindet sich das Škoda Museum. Schon das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, ist ein Stück Geschichte. Der über 100 Jahre alte Fabrikkomplex wurde 1912 fertiggestellt, diente bis 1926 als Produktionsstätte für Fahrzeuge und wurde bis in die 1970er Jahre industriell genutzt. 2012 wurde er nach aufwendigem Umbau zur Heimat des Škoda Museums.

Auf 1.800 m² Ausstellungsfläche kann hier der Geschichte des Autobauers erkundet werden. Thematisch gliedert sich das Museum in die Bereiche "Tradition", "Evolution" und "Präzision" und legt den Fokus klar auf die Modellgeschichte von Škoda. Anhand von 45 Autos und zahlreichen Einzelexponaten wird der Werdegang vom einst regionalen Fahrrad- und Motorradhersteller zum international agierenden Großunternehmen anschaulich dargestellt.

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