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Torre de Belém in Lissabon

Nach Lissabon einfahrende Schiffe sehen ihn bereits von Weitem und auch die Geschichte des Torre de Belém ist eng mit der Seefahrt verbunden. Eine Klassenfahrt in die portugiesische Tejo-Metropole wäre nicht komplett ohne dieses Bauwerk, das von der UNESCO im Jahr 1983 zum Welterbe erklärt wurde, einen Besuch abzustatten.

Die Geschichte eines Wahrzeichens

Im frühen 16. Jahrhundert war Portugal eine der führenden Seemächte der Welt und die Einfahrt vom Meer in den Tejo galt als strategisch wichtiger Punkt. Um diesen durch ein Bollwerk zu schützen, gab König Manuel I. im Jahr 1515 eine Festung in Auftrag. Diese wurde sechs Jahre später fertiggestellt und diente damals auch als Leuchtturm. Damit feindlichen Schiffen die Passage unmöglich war, wurde am gegenüberliegenden Ufer ebenfalls ein Turm erbaut, so konnten Boote ins Kreuzfeuer genommen werden. Dieses Monument wurde jedoch im Jahr 1755 ebenso wie unzählige andere Gebäude durch ein Erdbeben zerstört und so steht der Torre de Belém nun allein als Wahrzeichen am Wasser. Zur Zeit seiner Errichtung stand der Turm übrigens auf einem Felsen im Mündungstrichter. Doch inzwischen geht das Land durch Aufschüttungen fast bis zum Turm, den Besucher über eine kleine Brücke oder bei Ebbe direkt erreichen.

Im Laufe seiner wechselvollen Geschichte diente der Turm unterschiedlichen Zwecken. Zunächst Leuchtturm und Schutzwall, wurde er 1580 unter spanischer Besatzung zu einem Gefängnis und zur Zollstation umfunktioniert. 1840 wurde das Monument restauriert und bereits 1910 zum nationalen Denkmal erklärt. Heute dient er vor allem als Aussichtspunkt. Von seiner Aussichtsplattform auf 35 Metern Höhe können die Jugendlichen auf ihrer Schulfahrt fantastische Blicke auf die charmante Metropole und das Wasser werfen.

Die Architektur des Torre de Belém

Obwohl der Turm als Bollwerk und zum Schutz der Stadt erbaut wurde, ist sein Äußeres fast anmutig. Er wurde im für die damalige Zeit typischen spätgotischen Stil erbaut, der als Manuelinischer Stil bezeichnet wird. Er überstand als eines der wenigen Monumente dieser Epoche das Erdbeben im 18. Jahrhundert und gilt als Paradebeispiel dieses Architekturstils. Auch in dieser Hinsicht können Schülerinnen und Schüler den Besuch als Teil ihrer Studienfahrt informativ gestalten. Vor allem seine südliche Fassade zieren etliche königliche Symbole und weitere filigrane Schmuckelemente. Schildförmige Zinnen, Schnurreliefs sowie maurische Ausgucke sind weitere Zierelemente des weißen Turmes. Doch natürlich gab es auch etliche Schießscharten. Eine weitere Besonderheit ist die Plastik eines Panzernashornkopfes. Diese huldigt einem berühmten Endecker des Landes: Afonso de Albuquerque. Dieser brachte von seiner Indienfahrt 1515 das erste Nashorn auf den europäischen Kontinent.

Das Innere des Torre de Belém besichtigen

Nicht nur von Außen ist das Wahrzeichen Lissabons ein Hingucker. Auch im Inneren werden Klassen bei der Studienreise begeistert sein. Der Turm verfügt oberhalb der Waffenlager über vier Etagen, in denen sich beispielsweise das Gouverneurszimmer sowie der Königssaal befinden. Zu Letzterem gehört auch die kunstvoll gestaltete Loggia. Ein Audienzzimmer und eine Kapelle sind weitere Räumlichkeiten, die während der Schulfahrt besichtigt werden können.

Den Besuch planen

Viele Stadtrundfahrten und Führungen in der portugiesischen Hauptstadt beinhalten das Wahrzeichen. Doch auch ein längerer Besuch ist bei einer Studienreise sinnvoll. Zu erreichen ist der Turm auf unterschiedliche Weise. Unter anderem macht die Tram 15 hier halt, aber auch per Boot über den Anleger „Belém" kommt man bequem hierher. Wer Wartezeiten vermeiden möchte, der bucht vorab online Tickets mit bevorzugtem Einlass.
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