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Pfahlbaumuseum Unteruhldingen

Bei einer Klassenfahrt an den Bodensee zählt das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region. Nicht umsonst steht diese urzeitliche Bauweise unter dem Schutz der UNESCO. Machen Sie bei dieser Studienreise für Ihre Schülerinnen und Schüler Geschichte erlebbar.

Was sind Pfahlbauten?

Dieser spezielle Siedlungstyp war rund um die Alpen-Region verbreitet und gewährt spannende Einblicke in die Lebensweise vor Tausenden Jahren. Dank der witterungsbedingten Umstände sind hier Hüte, Kleider, Körbe und sogar Brote erhalten geblieben – diese Fundstellen wurden darum von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Eine der archäologischen Fundstellen befindet sich nur wenige Meter neben dem heutigen Museum: das Pfahlbaufeld Unteruhldingen-Stollenwiesen.

Ein Museum entsteht

Im Jahr 1922 wurden direkt am Bodenseeufer die ersten beiden Steinzeithäuser neu errichtet. In den späten 1930er-Jahren folgten dann sechs Pfahlhäuser. Diese von Palisaden umgebenen Bauwerke entsprechen dem hiesigen Siedlungstyp zur Zeit etwa 3.500 vor Christus. Nach und nach kamen immer weitere Teile dieses Freilichtmuseums hinzu, unter anderem das bronzezeitliche Dorf, das an dieser Stelle vor rund 3.000 Jahren aus 80 Häusern bestand. Etliche Figuren zeigen die damaligen Lebensumstände in den Bereichen Wohnen, Handwerk, Religion, Kultur, Tiere und Umwelt.

Besuch im Pfahlbaumuseum bei der Schulfahrt

Schulklassen machen einen großen Teil der jährlichen Besucher aus, denn die Ausstellung ist interaktiv gestaltet. Auf einem 800 Meter langen Rundgang begeben Sie sich auf eine Reise durch 10.000 Jahre Menschheitsgeschichte. Das Abenteuer beginnt in einem Uferwald mit für damals typischen Bäumen und Pflanzen. Weiter geht es durch Steinzeitdörfer am Strand und dann zu den befestigten Bronzezeitsiedlungen direkt auf dem Wasser – die vielleicht größte Attraktion des Areals. Nicht nur Modelle geben Einblicke in die Lebenswelt der urzeitlichen Bewohner, auch Mitarbeiter präsentieren lebensnahe Szenen aus dem damaligen Alltag. Zudem ist Anfassen erlaubt – Ihre Klasse darf historische Werkzeuge selbst in die Hand nehmen. Die Entwicklung dörfischen Lebens und natürlich auch der Art des Bauens können hier bei der Studienreise auf imposante Art für die Jugendlichen verdeutlicht werden.

Weitere Highlights des Museums

Im Jahr 2013 eröffnete das ARCHAEORAMA. In dieser Multimediashow erleben Sie mit Ihrer Klasse einen Tauchgang der besonderen Art. Wie arbeiten die Archäologen unter Wasser und wie sehen die archäologischen Überreste dieser frühen Siedlungen heute aus? Im Pfahlbaukino werden zudem Filme rund um das Thema Pfahlbau gezeigt. Vor allem jüngere Jahrgangsstufen freuen sich auch, den Steinzeitmann „Uhldi" kennenzulernen. Immer wieder gibt es zudem Sondervorführungen im Rahmen des Steinzeitparcours, bei denen die Schülerinnen und Schüler sogar Archäologen ihre Fragen stellen können.

Den Besuch planen

Informieren Sie sich am besten vorab über Führungen und Thementage, vielleicht können Sie während Ihrer Schulfahrt noch ein besonderes Extra mitnehmen wie beispielsweise zu experimenteller Archäologie, nachhaltigen Lebensformen oder regionalen Versorgungskonzepten. Wenn Sie nicht weit entfernt Ihre Unterkunft haben, bietet sich die Anfahrt per Fahrrad an. Vor dem Museum sind ausreichend Stellplätze vorhanden.
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