Direkt zu unserem Reisevorschlag: Klassenfahrt Paris

Panthéon/Paris

Bei einer Studienreise nach Paris jagt ein Highlight das nächste. Nicht wenige stehen im Zusammenhang mit der Französischen Revolution, die im Geschichts- und Französischunterricht ausführlich behandelt werden. So auch das weltberühmte Nationalheiligtum – das Panthéon sollte bei der Klassenfahrt in der französischen Hauptstadt unbedingt einen Haken auf der To-do-Liste bekommen.

Die Anfänge eines Wahrzeichens

König Ludwig XV. gab das Bauwerk nach der Genesung von einer schweren Erkrankung als Kirche der bedeutenden Abtei Sainte-Geneviève bei dem Architekten Jacques-Germain Soufflot in Auftrag. Dieser errichtete das Gotteshaus mit seinen Schülern in den Jahren 1764 bis 1790 auf dem Hügel der heiligen Genoveva, wo bis zu diesem Zeitpunkt lediglich eine eher bescheidene gotische Kirche stand. Das Bauwerk sollte architektonisch eine neue Ära in Frankreich einleiten, denn statt der bisher favorisierten Gotik entschied er sich nach den Vorbildern der Römer und Griechen für den neuen europäischen Klassizismus. Dieser ließ die äußeren Merkmale der Antike wieder aufblühen und so bekam die Kuppelkirche eine römisch-griechische Tempelfassade. Als Blaupause diente dabei das Pantheon in Rom und so kam die Sehenswürdigkeit auch zu ihrem Namen.

Geschichte in Bewegung

Die geschichtlichen Ereignisse in diesen Jahren machen auch vor dieser neuen Kirche keinen Halt. Die führenden Köpfe der Französischen Revolution erklärten das Gotteshaus zur nationalen Ruhmeshalle, die nicht nur mit Denkmälern ausgestattet werden sollte, sondern auch als Grabstätte für Nationalhelden dienen sollte. Die riesige Krypta unter dem Gebäude, die tatsächlich aus etlichen Gängen und Kapellen besteht, war hierfür mehr als geeignet. Die Liste der Persönlichkeiten, die im Laufe der Jahre dort bestattet wurden, ist lang und viele werden die Jugendlichen bei ihrer Studienreise sicher wiedererkennen: Die Chemikerin Marie Curie, die Schriftsteller Alexandre Dumas und Victor Hugo, die Philosophen Voltaire und Rousseau sind nur einige derer, die hier ihre letzte Ruhe fanden.

Wissenschaft hautnah erleben bei der Schulfahrt

Vor allem für Schulklassen der Oberstufe ist das Pantheon während der Klassenfahrt auch wegen des riesigen foucaultschem Pendels sehenswert, das dort als gigantische Konstruktion zu bestaunen ist. Foucault selbst hatte es 1851 an der Decke angebracht und vorgeführt, dass hiermit die Erdrotation nachweisbar ist. Klassen mit künstlerischen Fokus können sich tagelang mit der Betrachtung und Analyse der imposanten Gemälde innerhalb des Wahrzeichens beschäftigen. Mehr als einen Blick wert ist das gigantische Kuppelgemälde nach Skizzen des Künstlers Antoine-Jean Gros. Es zeigt die Krönung der Heiligen Genoveva. Eine weiteres berühmtes Werk ist das Bildnis von Jeanne d’Arc auf dem Scheiterhaufen des Malers Ary Scheffer.

Der Besuch des Panthéons

Die Sehenswürdigkeit befindet sich im 5. Arrondisement der Hauptstadt. Die nächstgelegenen Metrostationen gehören zur Linie 10: „Cardinal Lemoine“ und „Maubert–Mutualité". Ein guter Tipp bei einer Schulfahrt zwischen April und Oktober ist die kürzlich renovierte Aussichtsterrasse, die fantastische Blicke auf Paris und den Eiffelturm eröffnet.
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