Festung Hohensalzburg in Salzburg


Schon seit fast 950 Jahren wird das Stadtbild von Salzburg von der Festung Hohensalzburg geprägt und zieht alljährlich unzählige Besucher an. Das mächtige Bauwerk thront auf dem 120 Meter hohen Dolomitstock, kann entweder mit der Standseilbahn oder auch zu Fuß erklommen werden, wobei der Fußmarsch etwa eine halbe Stunde dauert. Von der Ostseite her gelangen die Besucher dann durch die sogenannte Höllenpforte in den äußeren Burghof.

Zur Geschichte der Festung


Schon im 11. Jahrhundert ließ Erzbischof Gebhardt an der Stelle, an der heute die Festung zu finden ist, ein hölzernes Kastell bauen, um sich gegen Feinde sowie gegen die aufständische Bevölkerung zu schützen. Und auch im 15. und 16. Jahrhundert nutzten die Erzbischöfe das Kastell als Rückzugsort während des ungarischen Krieges. Im Rahmen eines Rundganges mit einem Audioguide erhalten die Besucher einen Einblick in das Leben der Kleriker zu dieser Zeit. Die Tour beginnt im Stallgebäude und führt anschließend in den Reckturm mit dem Burgverlies und der Gerichtsstube, dann geht es weiter zur Aussichtsplattform, von wo aus man einen traumhaften Blick über Salzburg genießt. Die nächste Station ist der Salzburger Stier, das weltweit älteste Hornwerk, das noch in Betrieb ist. Erzbischof Keutschach ließ das Hornwerk in einen Erker einbauen, das die Bevölkerung mit einem sehr schrillen F-Dur-Dreiklang wecken bzw. vor Gefahr warnen sollte.

Hauptattraktion der Festung


Das Highlight der Festung ist der Palas mit seinen Fürstenzimmern, der auch "Hoher Stock" genannt wird. Die Zimmer sind mit Balken, Holzvertäfelungen und Schnitzwerk prunkvoll verziert, besonders eindrucksvoll ist der goldene Saal mit seinen unzähligen Inschriften, Wappen und Marmorsäulen. An den goldenen Saal grenzt die goldene Stube an, in der sich ein Majolikaofen befindet, der aus dem Jahr 1501 stammt. Außerdem lohnt sich ein Blick in die spätgotische Festungskirche, die dem hl. Georg geweiht ist.

Abwechslungsreicher Burgsommer


Bis zum Jahr 1945 wurde die rund 14.000 m² große Burg ausschließlich als Kaserne verwendet. Zivilisten hatten bis 1860 keinen Zutritt, dann öffnete man die Tore für Besucher. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Burg dann eine Unterkunft für Flüchtlinge, bevor die Republik Österreich das Bauwerk im Jahr 1953 dem Land Salzburg übergab, um es zu verwalten. Im selben Jahr zog auch die "Schule des Sehens", die von Oskar Kokoschka und Friedrich Welz begründet wurde, in die Festung. Bis heute veranstaltet die Sommerakademie jedes Jahr im Juli und August Kurse für Fotografie, Film, Malerei oder Bildhauerei und heißt dann Künstler aus verschiedenen Nationen willkommen.
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