Das Museum für Elektrotechnik in Budapest

Das Elektrotechnik-Museum in der ungarischen Hauptstadt Budapest ist eines der wichtigsten Museen der Stadt und bringt Besuchern die spannende Geschichte der Elektrizitätsindustrie anhand von bedeutenden und originalgetreuen Fabrikaten näher. Ein Museum für jede Altersklasse, aber vor allem für Schüler eine besonders interessante und lehrreiche kulturelle Stätte.

Kaum zu glauben, dass aus diesem imposanten und denkmalgeschützten Gebäude aus der Bauhaus-Zeit, welches bereits 1934 in der Kazinczy Straße als Transformatorenstation (Umspannungsgebäude) erbaut wurde, für ein halbes Jahrhundert lang die gesamte Innenstadt von Budapest (also der Stadtteil Pest) mit Gleichstrom versorgt wurde. Nicht nur von außen beeindruckt das Gebäude, sondern auch im Inneren begeistern die Art-Deco-Steinböden in Kombination mit grün glasierten Zsolnay-Fliesen. Somit lohnt sich ein Besuch des Museums nicht nur wegen der spannenden Ausstellungen, sondern auch wegen des historisch bedeutenden Gebäudes an sich.

Ein Blick hinter die Kulissen der Elektrizitätsindustrie in Ungarn

Das Museum veranschaulicht in beeindruckender und spannender Form, wie es Ungarn in der Vergangenheit geschafft hat, in Bereichen wie Strombahnentwicklung, Beleuchtungstechnik und bei der Herstellung von Transformatoren weltweit eine Vorreiterrolle einzunehmen. Denn wie wir alle wissen, spielt Licht bei der Entwicklung von Kultur und Zivilisation eine mehr als entscheidende Rolle. Licht war schon immer ein Symbol für Weisheit, Verstand und das Leben an sich. Viele Gründe, die also für einen Besuch des Museums sprechen.

Das Museum erzählt aber weit mehr als nur die Geschichte des Lichts und der Beleuchtung, es geht auch auf gesellschaftliche und kulturelle Aspekte ein und gibt Besuchern die Möglichkeit, zahlreiche interessante Designergegenstände aus Haushalten oder modernste Beleuchtungstechniken in einem originalgetreuen Zustand zu bestaunen.

Bedeutende Ausstellungen im Museum

Neben wechselnden Ausstellungen bilden vor allem Dauerausstellungen das Kernstück des Museums. Insgesamt gibt es im Museum acht Dauerausstellungen, welche die Entwicklung der Elektrotechnik mit einem klaren Fokus auf Ungarn veranschaulichen und unter anderem die Geschichte der Ganz-Fabrik oder die Bedeutung der Kandó-Lokomotive erläutern. Mittels einer eigens vom Museum errichteten Rekonstruktion kann auch die Funktion des Eisernen Vorhangs eindrucksvoll veranschaulicht werden.

Spannend ist vor allem, dass im Museum zahlreiche und noch voll funktionsfähige Unikate von mehr als hundert Jahre alten Geräten der Elektrotechnik vorhanden sind. Darunter eine Influenzmaschine, manuell betriebene Dynamos oder ein originalgetreuer Nachbau der Kondensatorbatterie von Ányos Jedlik, dem sogenannten Blitzspanner, der, wie der Name schon sagt, künstliche Blitze erzeugt.

Eine sehr interessante Ausstellung des Museums nennt sich auch Neonpromenade und ist im Innenhof des Gebäudes angesiedelt. Die dort ausgestellten Lichtwerke sorgen vor allem bei Abendveranstaltungen für staunende Blicke, sind aber auch untertags einen Blick wert.

Interaktive Physikstunden als besonders Highlight

In regelmäßigen Abständen werden vom Museum auch interaktive Physikstunden veranstaltet, die wunderbar als Unterstützung der schulischen oder hochschulischen Ausbildung genutzt werden können. Dabei kann das Wissen nicht nur gefestigt, sondern auch auf eine äußerst spannende und kurzweilige Art weiter vertieft werden. Eine etwas ungewöhnlichere Art des Physik-Unterrichts, der Kinder und Jugendliche auf eine spielerische und unterhaltsame Art mit den Gesetzen der Physik bekannt macht. Community: 0 Bewertungen
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