Witte de With Center for Contemporary Art in Rotterdam

Über das Witte de With Zentrum für zeitgenössische Kunst

Das Witte de With Center for Contemporary Art ist eine internationale Kunstinstitution mit Sitz in Rotterdam. Seit 1990 erforscht das Witte de With die zeitgenössische Kunst weltweit und reflektiert gesellschaftliche und politische Entwicklungen durch Ausstellungen, theoretische und pädagogische Programme, Symposien, Live-Events und Publikationen.

Für viele ein Sprungbrett in eine professionelle Karriere

Die Position des Zentrums im kulturellen Bereich ist einzigartig. Das Witte de With ist eine Alternative zu den eher traditionellen Museen für moderne und zeitgenössische Kunst, zu Künstlerinitiativen und kommerziellen Galerien. Das dynamische Team ermöglicht es der Einrichtung, relevant, innovativ, experimentell und flexibel zu sein. Die Institution dient vielen aufstrebenden Kuratoren, Kritikern, Wissenschaftlern und Pädagogen als Sprungbrett für ihre berufliche Laufbahn. Seit mehr als 25 Jahren ist das Witte de With eines der einflussreichsten und renommiertesten Ausstellungshäuser der Welt, in dem es Raum für Innovation und Qualität gibt.

Durch die Zusammenarbeit mit jungen und etablierten Künstlern, Kuratoren, Kunstwissenschaftlern und der Öffentlichkeit hat das Witte de With ein bedeutendes – und weiter wachsendes – nationales und internationales Netzwerk aufgebaut, das das Institut und sein Programm verfolgt, unterstützt und fördert. Die Arbeiten vieler renommierter zeitgenössischer Künstler wurden im Witte de With ausgestellt, worauf die Kuratoren stolz sind.

Viele Programme und Bildungsprojekte

Der Beitrag der Öffentlichkeit und gemeinsame Überlegungen stehen im Mittelpunkt der Programme. Durch Bildungsprojekte und öffentliche Veranstaltungen wird ein breites und vielfältiges Publikum erreicht und einbezogen. Außerdem wird im Rahmen dieser Programme häufig mit Künstlern und anderen Fachleuten zusammengearbeitet. Der Abstand zwischen Publikum und Machern ist daher gering. Das Witte de With wird von der Stadt Rotterdam und dem Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft unterstützt.

Die Ausstellung „Melike Kara, neue Arbeiten“ im Melly Art Institute

Melike Kara schreibt Gedichte und hat vor kurzem begonnen, Skulpturen und Videoarbeiten anzufertigen und andere Medien zu verwenden. Vor allem in ihren Arbeiten auf Leinwand hat sie eine Reihe von Bildfiguren entwickelt, die durch Körpersprache und Flüstern miteinander zu kommunizieren scheinen. Die Figuren sind oft geschlechtslos und in einer unbestimmten Zeit und an einem unbestimmten Ort angesiedelt. Ihre Kleidung, wenn es denn eine solche gibt, verschmilzt mit der Haut wie eine Rüstung. Seit Jahren ist ihr Hauptmedium für ihre Arbeiten auf Leinwand das dicke Ölpastell. Sie wählt regelmäßig eine Farbe und die damit verbundenen Farbtonvariationen, um die Figuren zu malen. In letzter Zeit umfasst die Palette jedes ihrer Bilder zwei bis drei zusätzliche Farben, aber nicht mehr.

Die Ausstellung „Mariana Castillo Deball, eine Einzelausstellung“

Diese Einzelausstellung präsentiert drei verschiedene Arten von Werken und Welten, die Castillo Deball in den letzten zehn Jahren geschaffen hat. Diese Arbeiten verbinden materielle Falten mit Ideen, die sich entfalten und in den leeren Räumen einer Zeichnung, im Negativraum einer Skulptur oder in den Wellen einer Oberfläche vielfältige Formen von Zeit erleben. Das Werk von Castillo Deball zeigt immer wieder, wie der Lauf der Zeit in der Natur und in der Kunst dargestellt, organisiert und ausgedrückt wird.

Ausstellung „Cecilia Vicuña, eine retrospektive Ausstellung“

Cecilia Vicuña, eine retrospektive Ausstellung mit mehr als hundert Werken der Dichterin, bildenden Künstlerin und Aktivistin Cecilia Vicuña. Seit den 1960er Jahren hat die Künstlerin durch ihr schriftliches und bildnerisches Werk eine radikale Perspektive auf die Beziehung zwischen Kunst und Politik entwickelt. Vicuña verließ 1973 ihr Heimatland Chile und zog nach London, bevor sie sich 1980 in den Vereinigten Staaten niederließ.

Die Ausstellung „Ana María Millán“

Die künstlerische Forschung von Ana María Millán, die auch das Hauptthema dieser Ausstellung ist, konzentriert sich auf die Beziehung zwischen digitalen Kulturen, Geschlecht und Performativität. Die Ausstellung stellt die Premiere von drei ihrer Animationen dar. Neben Wanderlust (2017), das im Auftrag von inSite/Casa Gallina in Mexiko-Stadt produziert wurde, handelt es sich um Animationen, die in ihrem Heimatland Kolumbien und in Deutschland, wo die Künstlerin derzeit lebt, entstanden sind. Die Ausstellung zeigt auch eine neue Serie von Aquarellporträts von Menschen und ihren selbst geschaffenen Spielfiguren. Diese Gruppe war eng in die Erstellung der Animation eingebunden und wurde schließlich in die Animation aufgenommen. Eine solche Zusammenarbeit mit Videospiel- und Live Action Role Playing (LARP)-Gemeinschaften war schon immer die Grundlage für Milláns Arbeit. Animationen ermöglichen es ihr, einen bedeutungsvollen Raum in unserer Welt zu schaffen oder diesen Raum, wo nötig, zu beanspruchen. Für sie ist Aquarell das Material der Wahl, um die fließende Identität der für die Videospielkultur so typischen Fantasiefiguren zu erkunden. Community: 0 Bewertungen
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