Erleben Sie die Kunst der verschiedenen Epochen im Kunstmuseum Den Haag

Den Haag ist nach Amsterdam und Rotterdam die drittgrößte Stadt der Niederlande und ist vor allem der Sitz der niederländischen Regierung. Was die meisten jedoch nicht wissen, ist, dass Den Haag reich an Geschichte, Kultur und vor allem Kunst ist – es gibt zahlreiche Museen und schöne architektonische Bauwerke, die einen Besuch wert sind. Was Sie bei einem Besuch in Den Haag nicht versäumen sollten, ist der Besuch des Kunstmuseums Den Haag.

Die größte Sammlung von Mondrian-Gemälden

In der Nähe des Strandes von Scheveningen in der königlichen Stadt Den Haag befindet sich das viel bewunderte Kunstmuseum Den Haag (früher Gemeentemuseum Den Haag). Das schöne Gebäude aus dem Jahr 1935, das von dem Architekten H. P. Berlage entworfen wurde, ist so konzipiert, dass man sich bei einem Rundgang durch die Säle von der vielfältigen Sammlung und den zahlreichen Wechselausstellungen überraschen lassen kann. Das Kunstmuseum Den Haag verfügt über die weltweit größte Sammlung von Piet Mondrian-Gemälden, mit dem „Victory Boogie Woogie“, seinem letzten Werk, als Höhepunkt. Das Kunstmuseum Den Haag ist ein vielfältiges Museum mit Sammlungen, die moderne Kunst, Kunsthandwerk, Musikinstrumente und Mode umfassen. Es ist das Zentrum der Haager Schule mit Sammlungen von Werken von Israëls, Jongkind, Maris, Mauve, Mesdag, Weissenbruch und anderen. Im Museum gibt es fünf Säle, die jeweils eine andere Epoche repräsentieren. Das Kunstmuseum Den Haag ist der Ort aller Zeiten!

Highlight der modernen Architektur

Kein Granit oder Marmor, sondern eine Fassade aus normalem Backstein. Mit seinem Museumsgebäude in Den Haag wollte der Architekt H. P. Berlage die Öffentlichkeit nicht beeindrucken, sondern einladen. Im Jahr 1935 waren die Kritiker das nicht gewohnt, und so musste Berlages Museum einiges an Kritik einstecken. Heute gilt es als ein Highlight der modernen Architektur. Mit seinen farbenfrohen Fliesen, den bronzenen Fensterrahmen und den raffinierten Details ist das Innere eine Augenweide. Berlage hat alles getan, um es den Besuchern so angenehm wie möglich zu machen. Er wollte ein gut organisiertes Museum, in dem der Besucher die Kunst voll genießen kann.

Architektur im Dienste des Menschen

Berlage und Van Gelder schufen eine programmatische Aufteilung des Gebäudes nicht nur für die Besucher, sondern auch für die Inhalte. Im Erdgeschoss wurde das so genannte Kunsthandwerk, wie Keramik, Glas und Silber, ausgestellt. Die Kunst mit Gemälden und Skulpturen wurde im ersten Stock ausgestellt. Dies war ein symbolischer Schritt von den Gegenständen des täglichen Lebens zur höheren Kunst. Nach der angewandten Kunst ging der Besucher buchstäblich auf die Kunst zu.

Die Wahl von Glasdächern war eine grundlegende Entscheidung für das sich ständig ändernde helle Meereslicht. Wer früher an einem etwas nieseligen Tag hier Kunst betrachtete, erlebte, wie die Kunstwerke plötzlich aufleuchteten, wenn die Sonne durchbrach. Inzwischen sind die meisten dieser Oberlichtdecken hinter einem Velum, einem dünnen, halbtransparenten Stoff, verschwunden und man erlebt das weniger direkt. Das ist sehr bedauerlich. Das berühmte holländische Meereslicht ist noch immer im Innenhof zu erleben, der seit 2014 mit einem Glasdach versehen ist, so dass es buchstäblich in das Museum hineingezogen wurde. Wer hier Kaffee trinkt, bleibt nicht nur trocken, sondern erlebt auch das besondere Haager Schullicht. Im heutigen Museum ist im Erdgeschoss noch das Design, das frühere Kunsthandwerk, zu finden. Wechselnde Ausstellungen, zum Teil aus der eigenen Sammlung, sind hier zu sehen. Es fällt auf, dass sehr oft auch die anfälligen Stücke aus der Fashion Collection verwendet werden. Mode gibt es auch anderswo, zum Beispiel bei Mondrian & De Stijl. Das Kunstmuseum ist übrigens berühmt für seine großen, oft aufsehenerregend gestalteten Wechselausstellungen zur Mode.

Delfter Blau und andere Farben

Zwischen den Abteilungen Mondrian und De Stijl liegen die Stijlkamers, Räume, die allzu oft übersehen werden. Wer würde also erwarten, im Kunstmuseum Den Haag ein Puppenhaus aus dem 18. Jahrhundert zu finden? Es ist eines der wenigen Überbleibsel aus der Sammlungsgeschichte des Museums. Die Sammlung umfasste früher auch Kunst aus früheren Jahrhunderten, zum Beispiel Gemälde aus dem 17. Diese sind inzwischen in andere Museen oder an andere Besitzer übergegangen. In den Stijlkamers finden sich aber auch noch Elemente aus den reichen Interieurs der Vergangenheit, wie Wandbehänge aus Goldleder oder gewebte Wandverkleidungen. Um die Spezialtapeten zu schonen, wurde auch hier das Licht angepasst. Das gibt Ihnen das Gefühl, alte Schatzkammern zu betreten. Der erste Raum heißt nicht umsonst „Wonderpieces“. Community: 0 Bewertungen
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