Neues Schloss Meersburg/Bodensee


Eine Klassenfahrt an den Bodensee ist eines der großen Highlights der Schulzeit. Neben Bootsfahrten, Badespaß und Wassersport stehen auch beeindruckende Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Mit dem Neuen Schloss Meersburg können Schülerinnen und Schüler ein Prachtstück barocker Baukunst besichtigen, an spannenden Führungen teilnehmen und den fantastischen Blick über den Bodensee genießen.

Geschichte des Neuen Schlosses

In Auftrag gegeben wurde die imposante Anlage 1710 vom Fürstbischof Johann Franz von Stauffenberg. Zunächst entstand in zwei Jahren Bauzeit jedoch nur ein Rohbau, der als Kanzleigebäude genutzt wurde. Erst ab 1740 begann unter der Regierung des Kardinals Damian Hugo von Schönborn der Ausbau zu einer repräsentativen Anlage. Mit der Umgestaltung beauftragt wurde der Baumeister Johann Georg Stahl, der zunächst ein prunkvolles Treppenhaus einfügte. In den folgenden Jahrzehnten entstanden die Schlosskapelle, aufwendige Fresken und Stuckaturen, die barocke Fassade, eine Hauptwache und Giebel-Aufsätze im Stil des Rokoko. Bis zum Jahr 1803 diente das Anwesen den Fürstbischöfen von Konstanz als Residenz. Bis 1955 befand es sich im Besitz des Landes Baden, das es beispielsweise als Gefängnis, Kaserne und Seemannsschule nutzte. Dann wurde es an das Land Baden-Württemberg übergeben, das es ab 1962 als Sehenswürdigkeit der Öffentlichkeit zugänglich machte. Seit der aufwendigen Restaurierung im Jahr 2012 erstrahlt das Neue Schloss wieder in seinem alten Glanz und bietet sich als Ziel einer Studienreise an.

Die Welt der Fürstbischöfe

Bei einem Besuch während der Schulfahrt tauchen die jungen Gäste ein in die prächtige Welt des barocken Hoflebens. Bereits das imposante Treppenhaus mit seinen Deckengemälden und Statuen sorgt bei vielen Schülerinnen und Schülern für ehrfürchtiges Staunen. Oben angekommen betritt man direkt die Beletage mit den Privaträumen, den prunkvollen Staatsappartements und dem Spiegelsaal. Die Stuckaturen sind durch ihre amüsante Darstellung auch für Jugendliche interessant, sie zeigen religiöse, geschichtliche, höfische aber auch sinnbildliche und alltägliche Motive. Perfekt für eine Unterrichtseinheit oder Referate bei der Klassenfahrt geeignet ist auch das Naturalienkabinett, das im 18. Jahrhundert überregional berühmt war und heute interessante Einblicke in die damalige Forschung gewährt.

Besichtigung des Neuen Schlosses bei der Studienreise

Die Attraktion kann mit einer Schulklasse auf vielfältige Art erkundet werden. Eine individuelle Besichtigung kann mit kleinen Vorträgen der TeilnehmerInnen stattfinden oder per Audioguide. Doch auch Führungen sind für Kinder auf Schulfahrt möglich. Neben den öffentlichen Führungen sind auch Sonder- und Gruppenführungen buchbar. diese können am Alter und Interesse von Kindern ausgerichtet werden und halten die jungen Besucher besser bei der Stange als geführte Rundgänge für Erwachsene. Junge Kinder werden mit der Führung "Leben am Hofe" spielend an den fürstlichen Alltag herangeführt, Schülerinnen und Schüler mit Kunst-Leistungskurs begeistern sich hingegen für die Gemälde-Führung "Grausame Frauen, ein weiser König und ehrfürchtige Gestirne".

Die Außenanlage des Schlosses lädt ein

Nach der Schlossbesichtigung kann die Klasse auf der Terrasse verweilen oder durch die barocke Gartenanlage spazieren. Dabei gibt es einiges zu entdecken wie das alte Teehaus, den eleganten Pavillon oder auch die fantastische Aussicht über den Bodensee. Besonders bei schönem Wetter reicht der beeindruckende Panoramablick sogar bis zu den Alpen.
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