Kreismuseum Bitburg-Prüm

archäologische Leckerbissen

Dort, wo früher das Gebäude der Höheren Landwirtschaftsschule stand, befindet sich seit dem Jahre 1998 das Regionalmuseum des Kreises Bitburg-Prüm. Auf 1000 Quadratmeter verteilt, wird in 20 Räumen die Geschichte der Eifel bezeugt. Außerdem können bäuerliche sowie bürgerliche Lebenswelten erschlossen werden. Gerade im Rahmen des Geschichtsunterrichtes bietet sich eine Klassenfahrt oder Studienreise zu diesem Museum an. Unter anderem lagern hier um die 10.000 Objekte im archäologischen Bereich, die zum Teil noch aus der römischen Zeit, hauptsächlich aus Feldbegehungen, stammen.

Die Brennerei

Besonders interessant ist eine Brennerei, die spätestens ab dem Jahre 1900 betrieben wurde. Hier bekommen die Schüler/innen eine konkrete Vorstellung davon, wie der Brennofen betrieben wurde. Eine Schulfahrt wird in der Regel dann zu einem besonderen Erlebnis, wenn sich die Jugendlichen auch auf irgendeine Art auf Entdeckungsreise begeben können. Dafür bietet es sich beispielsweise an, nach dem Museumsbesuch auch die Hauptstraße der Stadt genauer zu betrachten. Denn dort war im Jahre 1576 ein Wohnturm errichtet, auf welchem sich eine Engelskopfkonsole befand. Diese Konsole wird nun im Museum geführt. Gleiches trifft auf einen Gewölbeschlussstein zu, welcher tanzende Putten zeigt. Diese waren Bestandteil des Kaminzimmers im Wohnturm der Hauptstraße.

Oft genutztes Relikt der Demokratie

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, woher die exakte Durchführung von demokratischen Wahlen in Deutschland bekannt ist? Während dieser Klassenfahrt oder Studienreise können Sie und Ihre Schüler/innen beziehungsweise die Studierenden eine Wahlurne in Augenschein nehmen, deren Siegel mehrfach übereinandergesetzt sind und die Nutzung als Wahlurne somit sehr wahrscheinlich machen. Ihr Material umfasst Eichenholz, Papier, Eisen sowie Siegellack.

Der Klöppelkrieg

Spannend ist sicherlich auch die "Haustür des Grasgeshauses in Arzfeld", die an den sogenannten Klöppelkrieg aus dem Jahre 1798 erinnern soll. Im Oktober selbigen Jahres waren 500 Bauern aus dem Westeifelraum daran beteiligt, die französische Besatzung mit Hilfe ihrer Knüppel zu vertreiben. Aus diesem Grund kam es zur Bezeichnung "Klöppelkrieger". 35 Bauern fielen im Westen von Arzfeld, 20 Gefangene waren später in Luxemburg dem Tode geweiht. Die Haustüre ist dem Haus in Arzfeld zuzuordnen, in welchem der französische Kommandant sein Quartier bezogen hatte.

Fotografie

Viele junge Menschen können sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen, wie Fotos zu früheren Zeiten entwickelt werden mussten. Im Museum ist auch eine Dunkelkammer von Albert Theisen zu sehen. Teile der Originalausstattung sowie die Kamera sind erhalten. Von seinen Aufnahmen, die während seiner Rheinlandreisen oder seiner Kuraufenthalte entstanden sind, sind noch um die 1050 als Glasnegative übrig. Außerdem werden hier einige seiner Lebensabschnitte als Soldat in den Ländern Rumänien, Belgien und Frankreich verdeutlicht. In einer Bilderserie wurden Landstreicher porträtiert. So wird den jungen Menschen im Rahmen einer Schulfahrt oder Studienreise abwechslungsreich das Leben der früheren Einwohner der Umgebung vor Augen geführt.

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