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Die schönste Parkanlage Roms – Villa Borghese

Pixabay - Villa Borghese
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Kolosseum, Pantheon, Amphitheater, die Spanische Treppe - nicht zu vergessen der Petersdom im Vatikan. Dazu noch viele fantastische Museen - die Sehenswürdigkeiten Roms sind zahlreich. Um das Erlebte und Gesehene auch verarbeiten zu können, sollten für eine gelungene Schulfahrt auch immer entspannende Momente eingebaut werden. Hier bietet sich ein Besuch des Parks Villa Borghese an - die größte und schönste Parkanlage Roms. Es begeistert nicht nur der wunderschön angelegte Park. Auch die angeschlossene einzigartige Kunstsammlung in der Galleria Borghese ist es in jedem Fall wert, auf einer Klassenreise besucht zu werden. Angelegt wurde die 5 km² große Parkanlage rund um die Sommerresidenz des borghesischen Fürstengeschlechts. Kardinal Scipione Caffarelli Borghese - ein Neffe des damaligen Papstes Paul V. - hatte das Gelände 1605 erworben, aber den Park auch schon damals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Als leidenschaftlicher Kunstsammler legte er zudem den Grundstein für die bedeutende private Kunstsammlung in der Galleria Borghese, die heute im ehemaligen Casino darauf wartet von der Öffentlichkeit bewundert zu werden.

Der Park Villa Borghese

Von der Spanischen Treppe oder der Piazza del Popolo nicht weit entfernt liegt der Park leicht erhöht auf einem Hügel am nordöstlichen Zentrum der Stadt. Im 17. Jahrhundert ursprünglich im eher strengen Barockstil entworfen, zeigt sich die Anlage seit Ende des 19. Jahrhunderts als moderner Englischer Garten. Sehr bedacht und kunstvoll ist der Garten so gestaltet, als ob es sich um eine natürlich gewachsene Landschaft handelt. Wunderschön anlegte Grünflächen und Seen bieten entspannende Augenblicke und Erholung für die Römer selbst und die Besucher. Eine Ruderpartie auf dem künstlich angelegten See in der Mitte des Parks könnte nicht nur für Schüler eine gelungene Abwechslung von Sightseeing und Museumsbesuchen sein. Inmitten des Sees auf einer kleinen Insel steht als optisches Highlight ein kleiner, scheinbar antiker Tempel, der dem Gott der Heilkunde gewidmet ist. Allein schon wegen des sensationellen Blicks, der sich vom etwas erhöht liegenden Park auf Rom bietet, lohnt sich der Weg zur Piazzale Napoleone. Viele Sehenswürdigkeiten sind hier von oben zu überblicken: die Piazza de Popolo, die Altstadt bis hin zum Vatikan samt Petersdom. Im Park erhalten – Reste der alten, noch aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. stammenden Aurelianischen Stadtmauer. Dahinter der eigentliche Landsitz der Borgheses, der ursprünglich noch außerhalb der Stadtmauern errichtet wurde.

Die Galleria Borghese und ihre bedeutende Kunstsammlung

Die Galleria Borghese ist nicht nur als bedeutendes Kunstmuseum, sondern auch aufgrund ihrer imposanten Architektur interessant. Das Gebäude wurde zwischen 1613 und 1616 im Stile der späten italienischen Renaissance errichtet. Innen sind nach mehrfachen Restaurierungen noch einige alte Fresken gut erhalten. Die Sammlung von Weltrang innerhalb des ehemaligen Casinos zeigt anschaulich einen Überblick über die abendländischen Kunst vieler Epochen. Insbesondere die Kunst der italienischen Frühmoderne findet sich hier in einer der komplettesten Sammlungen. In Rückbesinnung auf die Antike sammelten viele Adelige der Renaissance antike Kunstgegenstände, Statuen und Skulpturen. Zu sehen sind exzellente Kopien griechischer Kunst, die teilweise im Original verschollen sind und auch römische Originale. Ebenfalls zu betrachten sind viele antike Alltagsgegenstände, die vor allem im 19. Jahrhundert während archäologischer Ausgrabungen gefunden wurden. Auch die Gemäldesammlung bietet einen wunderbaren Überblick, angefangen vom Ende des Mittelalters bis hin zu Meisterwerken des 18. Jahrhunderts. Bekannte Werke von Leonardo da Vinci, Rubens und Tizian sowie zahlreiche von Caravaggio lassen sich hier bewundern. Als Höhepunkt der Porträtmalerei des 16. Jahrhunderts gilt vor allem der weltbekannte „Junge mit dem Fruchtkorb“. Auch wenn die Aufzählung fantastischer Kunstwerke hier noch fast endlos weitergehen könnte – gut zu wissen ist: Die anschauliche Präsentation in den barock gestalteten Räumen überfordert nicht. Auch wer kein Kunstkenner ist, kommt hier voll auf seine Kosten. Alles in allem ist ein Besuch des Parks innerhalb einer Schulfahrt sehr zu empfehlen. Jugendliche unter 18 zahlen keinen Eintritt zur Kunstsammlung. Es fällt lediglich ein kleiner Obolus für die nötige Vorabreservierung der begehrten Tickets an.
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