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Königspalast von Caserta

Der Königspalast von Caserta ist eines der größten Schlösser Europas sowie UNESCO-Weltkulturerbe seit 1997. Und er ist wunderschön: Vieles spricht für einen Besuch des Palastes, der auf Italienisch „Reggia di Caserta“ heißt. Aber folgendes Argument dürfte wirklich jeden Ihrer Schüler überzeugen, dass es empfehlenswert und spannend ist, das Schloss zu besichtigen: In dem Schloss wurden einige Szenen aus dem Film „Star Wars – Episode I“ gedreht! Wenn Sie das Glück haben, mit Ihrer Klasse durch die italienische Provinz Kampanien zu reisen, so planen Sie doch einen Tag für den Königspalast von Caserta ein. Caserta, eine Stadt mit rund 74.500 Einwohnern, liegt etwa 40 km nördlich von Neapel und der größte Touristenmagnet der Stadt ist dieser unglaublich beeindruckende Palast.

Ein Blick in die Geschichte des Schlosses

Der Königspalast von Caserta ist ein Barockschloss. Der Bau des riesigen Gebäudes begann im Jahr 1752. Im Auftrag des Königs Karl VII. von Neapel und Sizilien plante der Architekt Luigi Vanvitelli das Bauwerk. Zu dieser Zeit beneideten so gut wie alle europäischen Herrscher die französischen Könige um ihr Schloss Versailles. Jeder Regent wollte ein eigenes „Schloss Versailles“ besitzen. Auch die Bourbonen. Zu der Herrscherfamilie der Bourbonen gehörte Karl VII. Als Karl VII. 1788 starb, war das Schloss noch nicht fertig. Sein Sohn Ferdinand beaufsichtigte dann den Bau. Goethe ist auf seiner „Italienischen Reise“ im Jahr 1787 auch nach Caserta gekommen und war – kein Wunder – beeindruckt von dem riesigen Schloss.

Die Besichtigung

Die Besichtigung des Schlosses dauert mindestens zwei Stunden. Sie können das Schloss mit Ihrer Klasse individuell besichtigen oder auch eine Führung buchen. Letzteres wäre zu empfehlen, damit Sie die schönsten Gemächer des Schlosses gezeigt bekommen. Es ist wirklich riesig mit seinen vier Innenhöfen und 1.217 Sälen und Zimmern. Wer den Königspalast durch den Haupteingang betritt, ist fasziniert von der breiten Marmortreppe und der bemalten Kuppel über der Treppe. Viele der Gemächer sind noch mit Originalmöbeln aus dem 18. Jahrhundert ausgestattet und mit Gemälden geschmückt. Die Decken der wichtigsten Gemächer, z. B. des Thronsaals, sind bemalt. Auch die Bibliothek und die Palastkapelle sind sehenswert. Im Königspalast integriert sind zwei Museen, nämlich das „Museo Vanvitelliano“ und die Pinakothek. Das Museo Vanvitelliano widmet sich dem Architekten Luigi Vanvitelli (1700-1773) und zeigt originale Handschriften und Pläne. Die Pinakothek ist eine Gemäldesammlung. Hier sind vor allem Porträts von Mitgliedern der Bourbonen-Familie, die im 18. Jahrhundert über Süditalien herrschte, ausgestellt.

Spaziergang durch den Schlosspark

Nach mindestens zwei Stunden Aufenthalt im Schloss macht es Spaß, wieder die Wärme unter der süditalienischen Sonne zu genießen. Bummeln Sie also zusammen durch den Schlosspark! Der Architekt Vanvitelli hat wirklich gute Arbeit geleistet! Außer dem Palast plante er auch den wunderbaren Park, der ungefähr 100 ha groß ist. Vom Schloss aus ist die „Sichtachse“ – also der Blick über den Park hinweg – ca. 3 km lang. Eigentlich besteht der Schlosspark aus zwei deutlich voneinander unterscheidbaren Parks, dem näher beim Schloss gelegenen französischen Park und dem englischen Garten, der sich dahinter anschließt. Der französische Park ist eine typische Barock-Planung mit Hecken, abgegrenzten Rasenflächen, künstlichen Wasserläufen, Springbrunnen und Wasserfällen. Der höchste Wasserfall im Park ist 78 m hoch. Vorbild für diesen Barockgarten war natürlich der Schlosspark von Versailles! Der englische Garten ist nicht so exakt geometrisch geplant wie der französische. Die Wege sind auch nicht rechtwinklig angelegt, sondern führen kurvenreich durch das Gelände. Und hinter mancher Kurve wartet eine Überraschung. Sie finden im englischen Garten beispielsweise Grotten und künstliche Ruinen, einen hübschen, „natürlich“ wirkenden See, auf dem sich Schwäne tummeln, sowie zahlreiche exotische Pflanzen, z. B. japanische Kamelien. Wenn Sie beide Parks besichtigt haben, können Sie eine Pause im Schatten einlegen. Vorschlag für eine Debatte: „Was ist schöner, ein französischer oder ein englischer Garten?“ Community: 0 Bewertungen
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