Sopot – glanzvolles Seebad an der polnischen Ostsee


Bereits zu Zeiten Napoleons war die 43.000 Einwohner-Stadt Sopot bei betuchten Kurgästen aus ganz Europa für ihre Mineralquellen und die gesunde Luft bekannt. Wer etwas auf sich hielt, suchte hier Ruhe und Entspannung in malerischer Umgebung. Heute reisen vor allem polnische Urlauber an – kein Wunder, lockt das glasklare Wasser der Ostsee doch zum Sonnenbaden und Schwimmen vor der Kulisse prächtiger Architektur. Für Klassenfahrten, bei denen neben kulturellen Erfahrungen auch Strandausflüge und Exkursionen in die freie Natur auf dem Programm stehen, ist Sopot ideal geeignet – nicht nur, weil die Anreise mit dem Zug so einfach ist und die Preise verhältnismäßig günstig sind. Tradition und Moderne reichen sich in dieser Kleinstadt Pommerns die Hand: Das wird nirgendwo deutlicher als in der Hauptstraße Bohaterów Monte Cassino mit ihren Straßenkünstlern, hippen Cafés und Restaurants. Vor allem junge Polen flanieren gerne im Schatten der historischen Bürgerhäuser bis zu Sopots „Mole“, dem längsten Holzsteg Europas. Dort können Sie die frische Meeresbrise genießen, den Segelbooten zusehen und Ihren Blick bis nach Danzig schweifen lassen. Wer ein noch schöneres Panorama sucht, sollte die Stufen des Leuchtturms erklimmen. Dort verschaffen Sie sich einen Überblick und entscheiden, wo Sie Ihre Erkundungstour beginnen möchten.

Regionale Geschichte entdecken


Wie wäre es etwa mit dem Museum von Sopot, das in einer Villa aus dem frühen 20. Jahrhunderts untergebracht ist? Dort lernen Sie mit ihrer Klasse alles über die Geschichte der Stadt und sehen in original eingerichteten Häusern, wie die Besitzer vor mehr als hundert Jahren lebten. Noch weiter zurück in die Vergangenheit reisen Sie im Freilichtmuseum Skansen Archeologiczny, das rekonstruierte Hütten und Bollwerke aus dem frühen Mittelalter beherbergt. Kinder und Jugendliche können hier Bogen schießen, mittelalterliche Handwerkskunst ausprobieren und sogar echte Ritterrüstungen anlegen – wer hätte gedacht, dass Geschichte so spannend sein kann? Ein modernes Wahrzeichen ist das sog. „Krumme Häuschen“, das im Jahr 2004 gebaut wurde. Dieses Werk eines polnischen Architekten ist passend benannt, denn die verkrümmte Fassade scheint mit allen Regeln konventioneller Baukunst zu brechen. Aha-Momente sind vorprogrammiert.

Riviera des Nordens


Nach diesem interessanten Kulturprogramm darf natürlich ein Strandtag zur Abwechslung nicht fehlen. Sopot ist nicht umsonst als „Riviera des Nordens“ bekannt. Der Sand ist hier besonders fein und das glasklare Wasser strahlt in schönsten Blautönen. Noch dazu ist die Wassertemperatur für die Ostseeküste relativ warm. Doch nicht nur der Strand lädt zum Schwimmen ein: Wer es beheizt mag oder mit aufregenden Wasserrutschen in die Tiefe sausen will, kann den Aqua Park besuchen. Abends sorgt hier eine Bowlingbahn für Spaß mit der ganzen Gruppe. Und nicht nur in der Stadt gibt es einiges zu sehen: Das Hinterland Sopots wird von dicht bewaldeten Hügeln gesäumt. Was läge da näher als ein Abstecher in die Natur, z. B. in das Naturreservat Zajęcze Wzgórze mit seinen mehr als 100 Jahre alten Eichen, Birken und Kiefern? Die Wanderwege sind gut ausgeschildert und belohnen Naturfreunde mit einer herrlichen Aussicht auf das Seebad. Gleichzeitig lernen Ihre Schüler mehr über die Flora und Fauna von Polens ursprünglichen Wäldern.
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