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Die Kaskaden von Varone am Gardasee

Oberhalb des Gardasees an den Berghängen im Norden, nur drei Kilometer von Riva del Garda entfernt, entzückt eine einzigartige Naturerscheinung die Besucher aus aller Welt. Die Kaskaden von Varone, ein Wasserfall inmitten einer riesigen Grotte im Örtchen Tenno bilden mit einem Park mit botanischem Garten ein "natürliches Gesamtkunstwerk".


Die Kaskaden von Varone


In einem privaten Naturpark stürzt ein Wasserfall in die Tiefe. Das magisch anziehende Naturwunder kann aus einer unterhalb der Kaskaden liegenden Schlucht beobachtet werden. Hier tosen die Wassermassen und komponieren eine mächtige Sinfonie aus Rauschen und lautem Tosen für das Ohr. Der volle Blick auf den riesigen Wasserfall wird 40 Meter weiter in der oberen Schlucht geboten. Wege und Stege führen tief in den Berg hinein und durch den Canyon, an dessen felsigen Wänden die Feuchtigkeit glitzert wie ein Diamantenmeer. Unter den Brücken schäumt das herabgefallene Wasser. Vom Aussichtspunkt in der oberen Schlucht sehen Sie den imposanten Wasserfall in seiner ganzen Pracht und Größe. 98 Meter stürzt er in die Tiefe. Von einem Felsvorsprung aus lassen sich die Naturgewalten, die in der hier trichterförmigen Öffnung der Schlucht tosen, beobachten. Es ergibt sich ein buntes Farbenmeer aus dem Blau des Wassers, dem Silber der Gischt, und dem Rot-braun der Felsformationen. Dies ist für alle Sinne ein Erlebnis von großen Intensität. Sie können das Wasser nicht nur sehen, sondern auch hören, spüren und in der Luft schmecken. Nebelige Gischt umgeben die stürzenden Massen wie ein geheimnisvoller Schleier. Empfindliche Besucher nehmen sich eine Regenjacke mit. Am Eingang zur Schlucht ist im botanischen Garten ein Picknickbereich errichtet worden, wo mitgebrachte Speisen vom Markt in Riva verspeist werden können. Eine Bar bietet Getränke, ein Souvenirladen Erinnerungen.


Einige Fakten zur Kaskade von Varone


Über 20.000 Jahre hat der Wasserfall sich mit der unbändigen Kraft des Wassers die Schlucht in den Fels gebaut. Beim Rückzug des Gardasee-Gletschers, der in der Eiszeit entstanden war, wurde das Tal des Sacca-Flusses abgeflacht. Das Wasser konnte Richtung Riva ins Tal hinabstürzen. Bei diesen Sturz hat sich dieser Gardasee-Zufluss in die Felsformationen gegraben. Da diese eine unterschiedliche Härte besitzen, sind teilweise bizarre Formen entstanden. Da die Wassermassen aus den Bergen reichlich Sand enthalten, kamen diese beim Trudel in die Tiefe ins Rotieren und wirkten wie ein Schleifstein auf das Gestein. Noch heute trägt das Wasser den Felsen etwa 2 Millimeter pro Jahr ab. Hier kann jeder sehen, was der Satz bedeutet: "Das Wasser bahnt sich seinen Weg." Durch viele Gesteinsschichten hat sich diese Naturgewalt gegraben. Anfang des 20. Jahrhunderts hat der italienische Architekt Giancarlo Maroni einen Tunnel in den Fels geschlagen und das Wegesystem für diesen Canyon gebaut. Bis dahin konnte die Schlucht nur an Seilen hängend von oben erreicht werden.


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