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Die Dresdner Philharmonie

tree © pixabay.com
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Mit über 50 Museen, mehr als 35 Theatern und Kleinkunstbühnen und einem großen Schatz an historischen Bauwerken aus verschiedenen Epochen erwartet Dresden ihre Gäste. Die Stadt an der Elbe, von Johann-Gottfried-Herder liebevoll mit Florenz an der Elbe bezeichnet, hat ihren Ursprung im frühen Mittelalter. Nach ihrer wechselvollen Geschichte von Zerstörung und Wiederaufbau ist sie seit 1990 wieder Sitz der Landesregierung Sachsens.

Dresden – Stadt der Musik

Dass die Hymne der Europäischen Union mit Friedrich Schillers 1785 geschriebenen Gedicht „An die Freude“ ihren Ursprung in Dresden hat und die Dresdener Stollen in der Weihnachtszeit im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde sind, ist vielleicht nicht so bekannt. Weitaus bekannter ist die Stadt an der Elbe durch ihre wertvollen Kunstsammlungen, international bekannten Orchestern – so z. B. die Dresdner Philharmonie – und einzigartigen Chören. Neben den Thomanern in Leipzig erlangte der Kreuzchor in Dresden internationale Wertschätzung.

Nach einem Stadtbummel oder einer Stadtrundfahrt kann man einem Urlaubstag die Krone aufsetzen und die Dresdner Philharmonie besuchen.

Der Klangkörper mit Weltruhm reiht sich ein in deutsche Orchester wie die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Gewandhaus zu Leipzig oder die Elbphilharmonie in Hamburg. Als Botschafter der Stadt trägt die Dresdner Philharmonie auch mit seinen Philharmonischen Chören den „Dresdner Klang“ in die Welt hinaus.

Geschichte der Dresdner Philharmonie

Der Grundstein für die Dresdner Philharmonie wurde bereits im November 1870 gelegt. Für die Öffentlichkeit wurde ein Veranstaltungssaal eröffnet – der Gewerbehaussaal. Im April des darauffolgenden Jahres wurde dazu die Gewerbehauskapelle gegründet, die im eigenen Haus spielte. Bereits kurze Zeit darauf folgten auch Auslandskonzerte, so auch in bekannten Städten wie Amsterdam oder Warschau. Unter Anderem tourte die Gewerbehaus-Kapelle auch als erstes deutsches Orchester durch die USA.

Es folgte eine stetige Weiterentwicklung des Orchesters. 1915 wurde der Name von Gewerbehaus-Kapelle zu „Dresdner Philharmonisches Orchester“ geändert, 1923 entstand der noch heutige Name „Dresdner Philharmonie“. Durch die Wirren des 2. Weltkrieges musste die Dresdner Philharmonie September 1944 zunächst aufgelöst werden. Doch schnell fanden sich die Musiker nach Kriegsende wieder zusammen und so wurde bereits im Juni 1945 erneut musiziert.

Konzertorte der Dresdner Philharmonie

Die Wurzeln des Orchesters gründen im Gewerbehaussaal. Dieser wurde jedoch bei der Bombardierung Dresdens durch die Alliierten im Februar 1945 zerstört, der dabei auch die Notenbibliothek zum Opfer fiel. Als neue Heimat konnte im Deutschen Hygiene-Museum der Steinsaal gefunden werden. Dieser wurde bis 1957 genutzt. In einem Neubau des Museums wurde anschließend der Kongresssaal als Spielstätte genutzt.

Ab 1969 wurde mit seiner Neueröffnung der Kulturpalast als Spielstätte genutzt. Während der mehrjährigen Renovierungsarbeiten am Kulturpalast ab 2012 war die Dresdner Philharmonie vorübergehend im Waldschlösschenviertel untergebracht, in dem es jedoch keine Spielstätte gab. In dieser Zeit gastierte beispielsweise im Schauspielhaus, im Deutschen Hygiene-Museum, in der Frauenkirche und an weiteren Orten. Zudem fanden weltweite Tourneen statt.

2017 hat das seit über 150 Jahren bestehende Orchester im neuen Kulturpalast Dresden wieder eine Heimat gefunden. Das Haus im Herzen der Altstadt mit seinem modernen Orchestersaal bietet 1.754 Gästen durch optimale Akustik ein Klangerlebnis erster Klasse.

Namhafte Dirigenten, wie der international geschätzte Kurt Masur, prägten die Dresdner Philharmonie maßgeblich. Neben Werken des Barock und der Wiener Klassik gehören auch moderne Werke zum Repertoire.

Für Schüler der Klassen 7-12 stehen vormittags Klavierkonzerte oder durch Moderation begleitete Schulkonzerte auf dem Programm. Erste Begegnungen mit Klassischer Musik, live erlebt mit jungen hervorragenden Künstlern, oder auch Probenbesuche und Workshops wecken das Interesse oder gar die Liebe zu dieser Musik.

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