Mailänder Dom

Der erste Grundstein des Mailänder Doms symbolisierte im Jahre 1386 den Beginn dieses Prachtbaus – bis zum heutigen Tage ist das Bauwerk ein einmaliges und einzigartiges Zeugnis lombardischer Gotik-Architektur. Als „Duomo di Santa Maria Nascente“ thront der Dom in weißem Marmor und den ihn begleitend 4.000 Statuen am Domplatz direkt gegenüber der gleichfalls bekannten Reiterstatue „Vittorio Emanuele II“.

Die dem Petersdom sowie der Kathedrale in Sevilla nachfolgend laut Flächenmaß weltweit drittgrößte Kirche begrüßt jedes Jahr etwa vier Millionen Besucher und gehört als Teil einer Reise in die lombardische Metropole zum absoluten Pflichtprogramm!

Mailänder Dom – ein Bauwerk für die absolute Ewigkeit!


Der Dom mit seinen beeindruckenden Ausmaßen von etwa 157x109 Metern gilt als das Wahrzeichen von Mailand und ist mit seinem weltweiten Bekanntheitsgrad eine besondere Anlaufstelle für gläubige Pilger und interessierte Besucher aus aller Welt.

Die wuchtige und imposante Außenfassade, das prunkvolle und majestätisch gefertigte Innenschiff sowie die Orgel mit 16.000 zugehörigen Pfeifen verleihen dem Dom eine exklusive und besondere Einzigartigkeit. Bei einem beabsichtigten Besuch sollten Sie stets lange Hosen beziehungsweise ein schulterabdeckendes Oberteil tragen, da Ihnen sonst der Einlass in den Dom verwehrt bleiben könnte. Der Eintritt ist zwischen 9 und 17 Uhr kostenlos, sofern kein Gottesdienst geplant ist oder stattfindet.

Geschichte


Der Bau begann bereits 1386, danach wurden im Laufe der Zeit immer wieder neue Absichten und Pläne entworfen, beendet oder neu durchdacht, sodass es annähernd 500 Jahre dauern sollte, ehe der Dom in seinem heutigen Zustand etwa 1858 fertiggestellt war. Das Innenleben im fünfschiffigen Dom wurde im gotischen Stil entworfen, dagegen trägt die erst einige Zeit später gefertigte Fassade barocke Züge und bildet so einen sehenswerten Kontrast zur Gestaltung des Innenraums.

Die Türen aus Bronze, die sehenswerten Fußbodenmuster sowie die mehrfarbigen und mannshohen Glasfenster sind weitere auffallende Besonderheiten des Bauwerks. Die kostenpflichtige Begehung des Domdaches ist entweder zu Fuß über eine 200-stufige Treppe oder bequem per Lift möglich. Die von dort mögliche Panorama-Aussicht bietet einen grandiosen Blick über die Stadt, der bei wolkenlosem Himmel sogar bis zum Alpengebirge reicht. Zudem sind von der Domterrasse besondere Ausblicke auf die unzähligen Statuen, Figuren und Ornamente am und um den Dom herum möglich, die ein Zeugnis über die herausragende Kunst der damaligen Steinmetze ablegen.

Umgebung


Im Südosten des Domplatzes befindet sich der königliche Palast, der als royales Bauwerk Anfang des 20. Jahrhunderts in Staatsbesitz überging. Nur wenige Gehminuten vom Dom entfernt kann mit der „San Sepolcro“ eine weitere Kirche als Ort der Ruhe und Besinnlichkeit besichtigt werden. Dagegen bieten verschiedene Bars und Cafés rund um den Domplatz eher Abwechslung und Geselligkeit für den interessierten Besucher.


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