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Das Römisch-Germanische Museum in Köln


Die sympathische rheinische Stadt war bereits zur Zeit der Römer eine lebendige Metropole, in deren Erbe Sie im Römisch-Germanischen Museum eindrucksvoll eintauchen können. Die Exponate reichen dabei von der Altsteinzeit bis ins frühe Mittelalter. Hervorgegangen ist die bedeutende Sammlung aus der Fusion zweier Ausstellungen: der römischen und germanischen Abteilung des Wallraf-Richartz-Museums sowie des Museums für Vor- und Frühgeschichte. So entstand ein umfassender Einblick in die Geschichte Kölns und seiner Umgebung.

Ein bedeutendes Museum Kölns

Das Römisch-Germanische Museum begeistert auch durch seine prominente Lage in der City, denn es befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kölner Dom. Errichtet wurde es auf den einst freigelegten Resten einer römischen Stadtvilla und einige Schmuckstücke des Museums sind sogar ohne Museumsbesuch einsehbar. Starten Sie Ihren Besuch doch direkt an der Domplatte – von dort können Sie durch das große Panoramafenster das weltberühmte Dionysosmosaik bewundern. Dieses entstand etwa in den Jahren 220 bis 230 nach Christus und schmückte einst den Fußboden im Speisesaal des überaus vornehmen Anwesens. Sogar noch deutlich älter, nämlich aus dem Jahr 40 nach Christus, ist der ganze 15 Meter hohe Grabbau des römischen Legionsveteranens Lucius Poblicius, das ebenfalls zu den Must-Sees des Museums gehört.

Reise durch 100.000 Jahre Geschichte

Die ständige Sammlung beginnt mit den Funden aus der Alt- und Mittelsteinzeit, als Sammler und Jäger das Rheinland durchstreiften. Aus der Zeit, als diese sesshaft wurden, entstand die bandkeramische Siedlung von Köln-Lindenthal. Deren Ausgrabung bildete einen der Meilensteine in der Siedlungsgeschichte der Region – zu bestaunen gibt es Steingeräte, Waffen und handgeformte Keramikgefäße. So können Schüler einen Eindruck vom Leben vor 8.000 Jahren gewinnen. Weiter geht die Zeitreise mit der vorrömischen Bronze- und Eisenzeit - Entdeckungen von Siedlungen und Gräber erlauben einen Einblick in die Lebenswelt früher landwirtschaftlicher Kulturen im Rheinland. Für Jugendliche spannend sind dabei vor allem deren Bestattungsriten, denn die Kelten und Germanen legten den Verstorbenen reiche Beigaben wie Keramikgefäße, Stein- und Metallobjekte mit ins Grab.

Die Römer am Rhein

Der Schwerpunkt der Dauerausstellung liegt allerdings auf der römischen Epoche in Köln, die in der lebhaften Metropole fast fünf Jahrhunderte andauerte. Bedeutende Funde sind beispielsweise das aus grünem Glas angefertigte Miniaturbildnis von Kaiser Augustus, der als Kölns Stadtgründer gilt, oder auch der imposante Steinbogen des Nordtors, auf dem der Stadtname CCAA – Colonia Claudia Ara Agrippinensium – prangt. Wie kunstfertig die Handwerker bereits damals waren, beweist eindrucksvoll der Sammlungsschwerpunkt römischer Luxusgläser. Wer es sich leisten konnte, ließ sich in Form geblasene Schlangenfadengläser, Figurengefäße oder Schliffgläser anfertigen. Doch auch andere Alltagsgegenstände aus den Inventaren edler Wohnhäuser belegen eindrucksvoll die damalige Schere zwischen Arm und Reich. Jagdbecher aus Kölner Töpfereien waren sogar überregional heiß begehrt. Die Reise durch die Geschichte endet für Sie und die Schüler in der Merowingerzeit. Diese besiedelten die Rheinstadt zwischen dem 5. bis 7. Jahrhundert.
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