Direkt zu unserem Reisevorschlag: Klassenfahrt Krakau

Bild von Ron Porter auf Pixabay
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Oskar Schindlers Fabrik & jüdisches Ghetto in Krakau

Interesse an Geschichte wecken


Einer Studie zufolge sind nur noch 59 % aller Schülerinnen und Schüler ausreichend über den Holocaust und seine Auswirkungen auf die Menschheit informiert. Es gilt, das Interesse durch abwechslungsreiche Unterrichtsmethoden zu wecken und Generationen von Schülern zum Nachdenken anzuregen. Besuchen Sie Oskar Schindlers Fabrik und das jüdische Ghetto in Krakau. Beides wird bleibende Eindrücke hinterlassen und einen wertvollen Beitrag zu Ihrem Geschichtsunterricht leisten.

Menschlichkeit in dunkler Zeit


Oskar Schindlers Fabrik steht für soziales Miteinander und Hilfsbereitschaft während der schlimmsten Zeit unserer Vergangenheit. Oskar Schindler stellte während des Zweiten Weltkriegs ca. 1.200 jüdische Zwangsarbeiter ein, wodurch er sie vor der Ermordung in den Vernichtungslagern schützen konnte. Zum Gedenken wurde 2010 aus seiner damaligen Fabrik in Krakau ein staatliches Museum geschaffen. Es befindet sich in einem früheren Gebäude seiner Emaillewarenfabrik, in welchem in der Vergangenheit die Verwaltung ansässig war.

Im Museum sammeln Sie Eindrücke über das Leben während der Besatzung Krakaus von 1939 bis 1945. Besonders fokussiert wird das Los der Juden im Krakauer Ghetto und im Zwangsarbeitslager Plaszow gegenüber den jüdischen Beschäftigten in Schindlers Fabrik. Die Dauerausstellung läuft unter dem Titel „Krakau unter der deutschen Besatzung 1939 – 1945“ und vermittelt umfangreiches Fachwissen aus nächster Nähe. Parallel dazu werden stellenweise auch Zusammenhänge zum Film "Schindlers Liste" vermittelt. Dieser wurde teilweise in den Räumlichkeiten gedreht und trägt somit auch einen wertvollen Teil zur Museumsbesichtigung bei.

Das Ghetto


Dieser Ausflug lässt sich sehr gut mit einem Besuch am ehemaligen Standort des jüdischen Ghettos verbinden. Hier erleben Sie die Geschichte der Juden noch einmal hautnah. Sie können sich ein noch besseres Bild von der Gegenüberstellung der Juden in Oskar Schindlers Fabrik und des Zwangsarbeitslagers machen. Das jüdische Ghetto war ein Sammellager für die jüdischen Bewohner Krakaus. Das Wort "Ghetto" diente zur Verschleierung des Konzentrationslagers, da viele Bewohner langfristig dort lebten. Das Gebiet umfasste 600 x 400 m und wurde mit Stacheldraht abgeriegelt. In diesem Stadtteil lebten und arbeiteten bis zu Ihrem Tod ca. 15.000 Menschen. Zuvor lebten hier 3.000 Menschen.

An die unvorstellbaren Ereignisse an diesem Ort erinnert heute eine Ausstellung. Diese befindet sich auf dem Bohaterów-Getta-Platz, worauf bronzene Stuhlskulpturen dargestellt sind. Sie dienen als Sinnbild für das entvölkerte Ghetto, in dem nur noch die übrig gebliebenen Möbelstücke an die ehemaligen Bewohner erinnerten. Das Ghetto an sich ist heute nicht mehr vorhanden, jedoch gibt es noch zwei erhaltene Stücke der Ghetto-Mauer. Diese befinden sich in der Lwowska-Straße 60/62 und in der Limanowskiego-Straße.

Durch die Kombination beider historischer Stätten werden Sie einen Eindruck bekommen, wie sich das Leben zu dieser Zeit für die jüdischen Menschen abspielte und viel Neues dazulernen.
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