Russisches Museum St. Petersburg

Besuch der weltweit größten russischen Kunstsammlung lohnt sich

Die weltweit größte Sammlung russischer Kunst kann in St. Petersburg besucht werden. Im Zentrum der einstigen Hauptstadt des russischen Zarenreiches, zum Teil ganz in der Nähe des Flusses Newa, erwartet die Besucher ein großer und einzigartiger Museumskomplex, dessen Gebäude eigentlich eher wie Schlösser aus der Zeit der Zaren anmuten. Sie beherbergen jedoch das russische Museum. Sechs historische Gebäude sowie zwei Gartenanlagen laden nicht nur Kunstinteressierte, sondern auch Liebhaber der Architektur zu langen Aufenthalten ein. Im Jahr 1895 gegründet, eröffnete das Museum im Jahr 1898 erstmals seine Pforten für Besucher. Sofern nicht unbegrenzt Zeit vorhanden ist, muss der Besuch gut geplant werden, denn auf über 30 Hektar werden insgesamt über 400.000 Kunstobjekte ausgestellt.

Die Historie

Im Michailowski-Palast am Platz der Künste befindet sich die Hauptausstellung des russischen Museums. Der Palast wurde Anfang des 19. Jahrhunderts im Stil des späten Klassizismus erbaut. Neben den in Weiß gehaltenen zahlreichen Säulen und Verzierungen erstrahlt das Gebäude in einem hellen Gelb und ist schon von außen etwas, dass man während eines Besuchs in St. Petersburg unbedingt gesehen haben muss. Der schöne Anblick wird noch gesteigert durch den weißen Saal im Gebäude, unter dessen reichhaltigen Deckenverzierungen und Kronleuchtern im 19. Jahrhundert Konzerte bedeutender Komponisten stattgefunden haben. Die zum Palast gehörende Gartenanlage ist ebenfalls absolut sehenswert. In ihr finden regelmäßig Konzerte und andere öffentliche Veranstaltungen statt.

Die Ausstellung

Die Ausstellungen sind sowohl chronologisch wie auch thematisch aufeinander aufgebaut. Altrussische Kunst, in deren Mittelpunkt historische Ikonen stehen, datieren teilweise in das 12. Jahrhundert zurück. Später - zu Beginn des 19. Jahrhunderts - konzentrierten sich die Künstler nicht mehr nur auf prunkvolle Ikonen, sondern auch auf die Bildhauerkunst sowie Portraitzeichnungen. Einen besonderen Platz in der russischen Geschichte hat Katharina II. Von ihr ist ein großes Portrait sowie eine eindrucksvolle Marmorstatue im Michailowski-Palast zu bewundern. In einem Flügel des Gebäudes ist auch die moderne russische Kunst ausgestellt. Der Museumsshop lädt dazu ein, nach einer interessanten Tour ein Souvenir zu erwerben, damit man auch über die Erinnerungen an den Tag des Besuchs hinaus etwas hat, was einen mit diesem imposanten Museum verbindet.

Zu den weiteren Museumsgebäuden gehören das Michailowski-(Ingenieurs)-Schloss, das Ähnlichkeit mit einer Festung hat und dessen Bau von Zar Paul I. beauftragt worden ist. Im Innenhof des Marmorpalastes ist eine Statue des Zaren Alexander III. zu besichtigen, dem Begründer der Transsibirischen Eisenbahn. Der Stroganow-Palast war über Jahrhunderte der Familiensitz der gleichnamigen bekannten Familie. Hier sind verschiedene Mineralien ausgestellt. Den Abschluss bilden zwei Gebäude, die nördlich der Newa liegen und einst Peter dem Großen gehörten. Eines dieser Gebäude ließ sich der Zar erbauen, um von dort aus den Aufbau seiner neuen Stadt verfolgen zu können.

Für jedes der einzelnen Museumsgebäude kann ein Einzelticket gelöst werden. So ist der Besuch einer spezifischen Ausstellung jederzeit möglich. Das ebenfalls erhältlich Kombiticket ermöglicht dem Besucher, alle Ausstellungen des Russischen Museums zu besuchen. Gegen einen geringen Aufpreis kann ein Audio-Guide erworben werden, der in insgesamt sechs Sprachen - darunter auch in Deutsch - interessante Hintergrundinformationen zu den ausgestellten Exponaten zur Verfügung stellt. Zum Teil versorgt auch moderne Technik wie Flat-Screens die Besucher bei Interesse mit zusätzlichen Informationen.
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