Direkt zu unserem Reisevorschlag: Klassenfahrt Krakau

Bild von Dimitris Vetsikas auf Pixabay
Bild von Dimitris Vetsikas auf Pixabay

Salzbergwerk Wieliczka

Kunst und Geschichte entdecken


Nur eine kurze Fahrt vom polnischen Krakau entfernt, befindet sich das Salzbergwerk Wieliczka in der gleichnamigen Stadt. Zahllose Kilometer an unterirdischen Gängen der ehemaligen Salzmine sind heute auf verschiedenen Routen für Besucher geöffnet. Nach einem langen Abstieg, der die Erwartung bei Ihren Schülern und Schülerinnen noch mehr steigern wird, führt Ihr Gruppenführer Sie durch die Geschichte des alten polnischen Bergwerks voller Kunst und Geschichte: Dabei lernen Sie nicht nur die Geschichte und Entstehung der Salzmine Wieliczka kennen, sondern bestaunen auch viele Kunstwerke, die von den Bergarbeitern der letzten Jahrhunderte hier aus dem Stein gehauen wurden.

Besonders die Geschichte von Königin Kinga und dem legendenhaften Fund der Salzvorkommen im Mittelalter wird immer wieder in lebensgroßen Figuren dargestellt. An verschiedenen Modellen können die Schüler auch selbst die Wasserpumpe, den handbetriebenen Materialaufzug und vieles mehr ausprobieren.

Religion unter Tage


In der Dunkelheit schimmert die salzige Oberfläche eines Bergwerk-Sees, weiße Holzbalken stützen in kunstvollem Fachwerk die Gänge, und schließlich endet die "Touristen"-Route in einer gigantischen unterirdischen Kapelle, die von den Bergarbeitern aus dem Stein gehauen wurde. Von der Decke hängen Kronleuchter aus Salzstein und Holz, ein fein gearbeitetes Fresko des letzten Abendmahls verziert die Wand, und die Akustik ist orchestertauglich. Nur drei Männer haben dieses Wunderwerk über dutzende Jahre hinweg aus dem Stein geformt, um ihre Religiosität auch unter dem Berg auszuüben. Der Boden aus geschliffenem Salzstein sieht aus wie edler Marmor. Wenn man Glück hat, und der Besucheransturm nicht allzu groß ist, schaltet der Führer eine andächtige Lichtshow mit den Kronleuchtern ein.

Eindrucksvolle Aussicht


Selbst der Souvenirshop am Ende des verschachtelten Netzwerkes ist eine Sehenswürdigkeit: Er befindet sich in einer riesigen Höhle, in der zu Kriegszeiten bereits Heißluftballons zum Test geflogen wurden. Wer sich nicht am Edelstein-Shopping beteiligen will, nimmt den Extra-Aufzug an das obere Ende der Höhle und bewundert eine kleine Ausstellung von selbstleuchtenden Kristallen – und genießt natürlich den Blick hinab auf die riesige Salzhöhle.

Handwerk der Salzarbeiter


Es werden außerdem mehrere weitere Routen auf weniger touristischen Pfaden durch die Wieliczka-Salzmine angeboten. Bei der "Bergarbeiter"-Route zum Beispiel werden die Besucher mit Bergwerkshelmen und Lampen ausgestattet und durch die abseitigen Gänge und die wechselhafte Geschichte der Mine geführt. Gemeinsam lernt man das harte Handwerk der Salzarbeiter kennen – die jedoch zu ihrer Zeit reich für ihre Arbeit entlohnt wurden. Die Stimmung, wenn der Führer in einer der Höhlen alle Lichter löscht, und die Gruppe zum ersten Mal in ihrem Leben absolute Finsternis kennenlernt, ist beeindruckend!

Zum Schluss besteigt die Gruppe den rumpelnden und engen Bergarbeiter-Aufzug, der einen mit atemberaubender Geschwindigkeit zurück an die Oberfläche bringt – eine weitere besondere Erfahrung, die den Besuch zu einem solchen Erlebnis macht. Betritt die Gruppe abschließend wieder das helle Tageslicht auf dem Bergwerksgelände (auf dem noch weitere, originale Gebäude den Besuch lohnen!), kann sie oft kaum glauben, was sie dort, Hunderte Meter unter der Erde, erlebt hat. Die Wieliczka-Salzmine ist zwar durchaus kein Geheimtipp mehr unter den Touristenattraktionen, aber dennoch eine, die den Besuch mehr als lohnt.
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