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Bild von daniele trevisan auf Pixabay
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Sacré-Coeur de Montmartre

Imposant und weithin sichtbar überragt La Basilique du Sacré-Coeur de Montmartre, eine dem Herzen Jesu geweihte Basilika, die Dächer der französischen Hauptstadt. Vom Jahre 1876 an musste Paris 43 Jahre auf die Einweihung der berühmten Sühnekirche warten.

Das Flair des Montmartre


Mit 129 Meter ist der Montmartre der zweithöchste Hügel von Paris. Etwa 30 Windmühlen standen einst auf dem Gipfel. Geblieben sind zwei: der Moulin de la Galette auf dem Hügel selbst und die neonbeleuchteten Flügel des „Moulin Rouge“ am Fuß des Montmartre. Trotz des überaus großen touristischen Erfolgs verleihen dem Viertel, urige Lebensmittelläden, Bistros mit abschüssiger Terrasse und die schräge Spezies waschechter Pariser einen unwiderstehlichen Charme. Über allem thront beeindruckend und imposant die berühmte Basilika Sacré-Coeur. Von ihrer 55 Meter hohen Kuppel aus eröffnet sich ein grandioser Blick weit über Paris. Das Innere des Sakralbaus fasziniert mit besonderen Sehenswürdigkeiten.

La Basilique du Sacré Coeur de Montmartre


Seit dem Jahr 1934 ist der Funiculaire im Einsatz. Dabei handelt es sich um die zwischenzeitlich modernisierte Drahtseilbahn von der Place St-Pierre hoch zur Basilique du Sacré-Coeur. Zu Fuß ist die Basilika über vorgelagerte Treppen erreichbar, die durch den Park Square Willette führen.
Der sakrale, strahlend weiße Kuppelbau, im neobyzantinischen Stil, wurde zwischen 1876 und 1919 erbaut. Entworfen hatte ihn der Architekt Paul Abadie wohl auch in Anlehnung an die Attitüde des Markusdoms in Venedig und die Hagia Sophia von Istanbul. Um dem Gebäude auf dem sumpfigen Untergrund an Ort und Stelle Halt zu geben, waren die Fundamente bis in eine Tiefe von 33 Metern ausgeführt worden. Letztendlich entstand die Basilika Sacré-Coeur mit Ausmaßen von 85 mal 35 Metern am Boden und mit einer Gesamthöhe von 83 Metern.

Wahrzeichen im Zuckerbäckerstil


Die römisch-katholische Wallfahrtskirche ist das meistverkaufte Postkartenmotiv von Paris - wohl auch, weil die Besucher der Basilika vom weißen und kreideartigen, mit Ornamenten reich verzierten „Zuckerbäckerstil“ nachhaltig beeindruckt sind. Zum Bau waren Château-Landon-Steine verwendet worden. Die frostresistenten Travertin-Steine, sondern witterungsbedingt Kalkspat ab, der für das schneeweiße Erscheinungsbild des Baus sorgt. Aber nicht nur das Äußere, sondern auch das weite Innere des Gotteshauses ist beeindruckend. Trotz der überwältigenden Größe lohnt sich auch die Beachtung der zahlreichen Details: So wird das dreibogige Hauptportal von den Reiterstatuen der französischen Nationalheiligen Johanna von Orléans und der Statue des „Ludwig der Heilige“ genannten Ludwig IX. von Frankreich flankiert. Über dem großen Hochaltar befindet sich eine kostbare Monstranz. In ihr war schon seit dem Jahr 1885, also weit vor der Vollendung der Basilika, eine konsekrierte Hostie platziert worden, die als Leib Jesu Christi verehrt wird. In der Apsis der Basilika befindet sich eines, der weltweit größten Mosaiken: ein 475 Quadratmeter großes, im Jahr 1922 fertiggestelltes Christusmosaik von Nicolas Luc-Olivier Merson.

Die Savoyarde schlägt


Im Kirchturm der Basilika Sacré-Coeur schlägt Frankreichs größte Glocke, die 1885 gegossene „Savoyarde“. Mit einem Durchmesser von mehr als drei Metern und mit 18,8 Tonnen Gewicht ist sie auch eine der größten Glocken der Welt. Der Schlag der Savoyarde wird von einem ebenso beeindruckenden fünfstelligen Bronzegeläut begleitet.
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