Das Arbeitermuseum Kopenhagen

Nah am Leben


Das Arbeitermuseum in Kopenhagen ist ein Museum, das sich wunderbar in eine Klassenfahrt einfügen lässt. Dieses Museum hat Relevanz und Inhalte, die den Schülern aus dem Geschichts-, Wirtschafts- und Sozialkundeunterricht bekannt sein dürften. Der Inhalt des Museums ist ansprechend und behandelt eine Thematik, zu der alle Schüler einen Bezug finden können.

Viel zu sehen


Das Museum hat neben einer Dauerausstellung, die interaktiv aufgebaut ist, zwei weitere Dauerausstellungen: Eine wirft einen genauen Blick auf die Arbeiterklasse der 1950er Jahre, die andere blickt auf 150 Jahre Industrialisierung in Dänemark zurück.

Die Arbeiterklasse in der Nachkriegszeit


Das Museum illustriert die Arbeiterbewegung und die Situation der Arbeiterklasse in Dänemark in den 1950ern. Selbst Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs blieben Essensbons und Rationierung Teil des Alltags vieler Arbeiter in Kopenhagen. In den 1950ern änderte sich dies langsam und die Arbeiterklasse erlebte einen schrittweisen Anstieg der Löhne und somit ihres Wohlstands hin zu einem von Amerika geprägten Konsumverhalten.
Zur Illustration dieser Veränderung kann man eine komplett original erhaltene Wohnung besichtigen, die in den 1950 Jahren von der Familie Hansen bewohnt wurde. Fünf Personen lebten damals auf zwei Zimmer verteilt. Die drei Kinder teilten sich ein Zimmer, während die Eltern auf einem Schlafsofa im Wohnzimmer schliefen. Gleichzeitig aber zeugen für diese Zeit moderne Einrichtungsgegenstände davon, wie die Familie langsam wirtschaftlich aufstieg. Neben der Wohnung sind auch drei Läden im Originalstil der 50er Jahre erhalten und zu besichtigen: ein Bekleidungsgeschäft, ein für diese Zeit typischer Laden, der Molkereiprodukte verkaufte und ein Laden für Radio- und andere elektronische Haushaltsgeräte.

150 Jahre Industrialisierung


Eine weitere Dauerausstellung blickt auf einen längeren Zeitraum zurück: Hier wird die Industrialisierung Dänemarks über 150 Jahre hinweg betrachtet. Fabriken, Herstellungsabläufe und die Arbeiter stehen hier im Vordergrund. Vor allem wird hier vermittelt, wie sich die Arbeiterklasse im Gegensatz zu den höheren Klassen und den Intellektuellen ständig anpassen musste, ganz nach dem Motto "Not macht erfinderisch". Nicht nur auf Arbeitsvorgänge und -stätten wird hier aufmerksam gemacht, sondern auch auf die sozialen Veränderungen, die die Industrialisierung mit sich brachte. Sich wandelnde Geschlechterrollen, neue Familienstrukturen und die Bedeutung von Städten im Kontrast zu ländlichen Gegenden werden hier erörtert.

Lage


Sehr zentral gelegen unweit des Flusses und nur wenige Gehminuten vom botanischen Garten, dem nationalen Kunstmuseum und dem naturhistorischen Museum entfernt, lässt sich das Arbeitermuseum leicht in jede Besichtigungstour der Stadt einbauen. Von der nächstgelegenen U-Bahn Haltestelle Nørreport ist das Museum auch nur 2 Gehminuten entfernt. Für zusätzliche Informationen und Fragen zu einer Besichtigung mit einer Schulklasse kontaktieren Sie bitte das Museum über die Homepage.
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