Direkt zu unserem Reisevorschlag: Klassenfahrt Köln

IBM 5100, 1975, 21,8kg, erster Mikrocomputer von IBM, Sammlung Arithmeum, FDMC 1517 - © Arithmeum, Rheinische Friedrich Wilhelms-Universität Bonn
IBM 5100, 1975, 21,8kg, erster Mikrocomputer von IBM, Sammlung Arithmeum, FDMC 1517 - © Arithmeum, Rheinische Friedrich Wilhelms-Universität Bonn
Ein Besuch im Arithmeum in Bonn

In unserem Alltag nutzen wir Computer, Laptops, Smartphones und Tablets ganz selbstverständlich. Besonders junge Menschen könnten sich ein Leben ohne diese technischen Hilfsmittel nicht mehr vorstellen. Das wir heute solche Geräte zur Verfügung haben, verdanken wir der Mechanisierung des Rechnens. Nur weil sich über Jahrhunderte hinweg Menschen damit auseinandergesetzt haben, wie am besten schneller und fehlerfrei gerechnet werden kann, wurden Rechenmaschinen entwickelt. Diese wurden im Laufe der Zeit verbessert und leistungsfähiger und sind somit die Grundlage für unsere Computer.
Das Arithmeum in Bonn nimmt Sie mit auf einen Streifzug durch die Geschichte der Mechanisierung des Rechnens.

Geschichte begreifen und erleben: Ein Streifzug durch die Geschichte des Rechnens


Das Arithmeum ist nicht irgendein Museum, es ist gleichzeitig auch ein Forschungsinstitut. Kein Wunder wird die Geschichte der Mechanisierung des Rechnens nicht nur aufgezeigt, sondern auch bewusst erlebbar gemacht. An Multimediastationen sind Besucher herzlich eingeladen, einen kleinen Mikroprozessor zu entwickeln, und anhand von Funktionsmodellen können historische Rechentechniken ausprobiert werden.
Dadurch erleben Besucher, dass sich der Rechenvorgang an sich im Laufe der Jahrhunderte zwar nicht geändert, die dazugehörige Technik allerdings schon.
Im Arithmeum gibt es eine Dauerausstellung "rechnen einst und heute", die sich mit den Anfängen des Rechnens auseinandersetzt und Besuchern die Veränderungen der Rechenhilfsmittel bis in die heutige Zeit aufzeigt. Gezeigt werden beispielsweise antike Zählsteine, alte Schrifttafeln mit Mengendarstellungen aus dem Zweistromland, Abakus, Rechenpfennige oder Napiersteine. Verschiedenste Rechenmaschinen, die im Laufe der Jahre entwickelt wurden, können bestaunt werden. Mit der Rechenmaschine von Wilhelm Schickard können Besucher ausprobieren, wie in den 1620er Jahren gerechnet wurde. Auch die erste Maschine, mit der in den 4 Grundrechenarten gerechnet werden konnte, wird gezeigt.
Auch einige der ersten industriell gefertigten Rechenmaschinen werden ausgestellt. Hier besteht ebenfalls die Möglichkeit, eigene Rechnungen durchzuführen und ein Gefühl dafür zu bekommen, mit welchen Hilfsmitteln früher gerechnet wurde.
Mit den ersten Computern kam sicherlich eine weitere entscheidende Veränderung, deren Anfänge ebenfalls im Arithmeum thematisiert werden. Das Museum widmet sich auch den Themengebieten Kryptographie und "rechnen heute".
Neben der Geschichte des mechanischen Rechnens, die anhand von Ausstellungsstücken dokumentiert wird und der Möglichkeit, mit verschiedenen Hilfsmitteln aus verschiedenen Epochen eigene Berechnungen durchzuführen, können Besucher auch historische Rechen- und Mathematikbücher anschauen.
Wechselnde Sonderausstellungen, in denen verschiedenste Themengebiete vertieft werden, sind ebenfalls verfügbar. Außerdem gibt es auch wechselnde Kunstausstellungen geometrisch-reflexiver Künstler.

Ein Besuch im Arithmeum mit Schulklassen


Für Schulklassen werden spezielle Führungen angeboten. Führungen sind kostenfrei, nur der Eintritt muss bezahlt werden. Inhalte und Dauer können individuell abgestimmt werden. Das Angebot für Schulklassen ist vielfältig und richtet sich nach dem Alter der Schüler. Bei Grundschülern wird darauf geachtet, dass die Inhalte spielerisch nähergebracht werden.
Für Schüler der Klassen 5 - 10 bietet sich eine Führung der Dauerausstellung "rechnen einst und heute" an. Spezielle Programme wie beispielsweise Rechnen mit Logarithmen und Rechenschiebern können zusätzlich ausgewählt werden. Neuntklässlern wird die Möglichkeit geboten, 4 Doppelstunden zum Thema Einführung in die Diskrete Mathematik zu belegen.
Für Oberstufenschüler ist neben der Dauerausstellung "rechnen einst und heute" vor allem die Sammlung von frühen Computern und PCs, die in separaten Räumen untergebracht ist, interessant. Lochkartenzählmaschinen werden hier ebenso gezeigt wie erste Tischrechner. Die meisten der ausgestellten Geräte sind noch funktionsfähig und laufen mit der Original-Software.
Für Schüler ist sicherlich die Geschichte des Rechnens an sich ein interessantes Thema, da dadurch verstanden werden kann, welche Entwicklungen notwendig waren, bis es zur Erfindung von PCs und Smartphones kam. Da es sich nicht um eine reine Sammlung von Objekten handelt, sondern eigene Berechnungen mit den Rechenmaschinen durchgeführt werden können, wird das Thema noch lebendiger.

Artikel in dieser Kategorie.



Jetzt Ihren Beitrag verfassen...
Hier können Sie Ihren Erfahrungsbericht teilen, eine Frage stellen oder mit Ihrer Meinung zur Diskussion beitragen:

Bitte Sicherheitskode links abtippen.
© 2021 Schulfahrt Touristik SFT GmbH
✔ Akzeptieren Cookie Einstellungen: Durch Bestätigen des Buttons "Akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen und personalisierte Inhalte durch uns oder Drittanbieterseiten gemäß unseren Datenschutzhinweisen zu. Sie können die Cookienutzung über Einstellungen anpassen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen ein optimales Webseiten Erlebnis zu bieten, setzen wir Cookies ein. Dies sind kurze Zeichenketten, welche die Website in Ihrem Browser hinterlegen darf. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite als auch zum Speichern von Einstellungen und Funktionalitäten. Wir möchten Ihnen die Wahl geben, welche Cookies Sie zulassen. Ihre Wahl können Sie jederzeit durch löschen der Cookies für diese Seite ändern.

Cookies dieser Kategorie dienen den Grundfunktionen der Website. Sie dienen der sicheren und bestimmungsgemäßen Nutzung und sind daher nicht deaktivierbar.



Cookies dieser Kategorie ermöglichen es, die Nutzung der Website zu analysieren und die Leistung zu messen. Sie tragen zudem zur Bereitstellung nützlicher Funktionen bei. Insbesondere Funktionen von Drittanbietern. Das Deaktivieren wird diese Funktionenj blockieren. Einige Inhalte – z.B. Videos oder Karten können ggf. nicht mehr dargestellt werden. Außerdem erhalten Sie keine passenden Artikelempfehlungen mehr.



Marketing-Cookies werden von Partnern gesetzt, die ihren Sitz auch in Nicht-EU-Ländern haben können. Diese Cookies erfassen Informationen, mithilfe derer die Anzeige interessenbasierter Inhalte oder Werbung ermöglicht wird. Diese Partner führen die Informationen unter Umständen mit weiteren Daten zusammen.

Einstellungen speichern       ✔ Alle akzeptieren