MAMAC, Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Nizza


Musée d'Art Moderne et d'Art Contemporaine heißt dieser Ausstellungsort auf Französisch.
Überall, auch in der Kunstwelt, ist er als MAMAC bekannt.
Bei dem, was außen und innen zu sehen ist, scheiden sich wahrscheinlich die Geister. Es schadet aber nicht, eine Studienreise auch als Gelegenheit zu betrachten, Vorurteile beiseitezulassen und Werke einfach nur auf sich wirken zu lassen.
Dafür ist das MAMAC sehr gut geeignet. Aber zuerst zur Klärung der Begriffe.

Modern oder zeitgenössisch?

Moderne Kunst beginnt mit den Impressionisten (etwa um 1880) und endet um 1970 herum. Zur zeitgenössischen Kunst oder Postmoderne gehören Werke, die von da an bis heute geschaffen wurden und werden.
Vor allem diese sind im MAMAC ausgestellt.

Von außen

Zwei große weiße Würfel bilden das Museum von außen. Sie wirken mit ihrer kühlen Marmorfassade etwas abweisend, auch durch ihre Fensterlosigkeit. Die Architekten Yves Bayard und Henri Vidal haben die Gebäude entworfen, die im Sommer 1990 eingeweiht worden sind. Nicht alle Einwohner Nizzas waren anfänglich von dieser sehr modernen Architektur begeistert. Mittlerweile haben sich die Wogen längst geglättet, die Ablehnung ist großem Stolz gewichen.

Von innen

Kurz gesagt: Eine Schulfahrt hierher lohnt sich unbedingt, vor allem, wenn Sie auf Ihrer Klassenreise in Südfrankreich unterwegs sind. Was hier zu sehen ist, hat Weltgeltung. Unten gibt es wechselnde Expositionen, die oberen Etagen sind der Dauerausstellung gewidmet.
Auf 4500 Quadratmetern sind über 1000 Werke von mehr als 300 Künstlern ausgestellt. Nur ein paar Namen? Gérard Deschamps, Yves Klein, Daniel Spoerri, Jean Tinguely, Gustav Metzger. Vielen Teilnehmenden der Klassenfahrt werden sie nichts sagen. Bekannter sind vielleicht Niki de Saint Phalle und Christo, deren Arbeiten ebenfalls hier vertreten sind.
USA: Pop Art und Minimalisten
Was wäre die zeitgenössische Kunst ohne amerikanische Pop Art? Bilder von Roy Lichtenstein, die an Comics erinnern, hängen hier. Sie können auf einer Studienreise bei Jugendlichen Interesse wecken. Werke von Andy Warhol, Robert Indiana, Claes Oldenburg, Tom Wesselmann und Robert Rauschenberg sind zu betrachten.
Ebenfalls aus den USA kommen die Minimalisten, deren Schöpfungen im MAMAC ausgestellt sind: Kenneth Noland, Larry Poons und Frank Stella.

Führung

Gerade Menschen, die von Kunst der Moderne und Postmoderne nicht soviel wissen (Ist das Kunst oder kann das weg?), profitieren sehr von einer Führung. Das gilt für Schulklassen ganz besonders. Vergessen Sie nicht, sich anzumelden! Und auch nicht, den Ausblick von der Dachterrasse auf Nizza zu genießen. Als Belohnung. Zwei bis drei lehrreiche Stunden kann man gut im MAMAC verbringen. Und wenn Sie schon mal in der Stadt sind, gehen Sie mit Ihrer Klasse auch ins Matisse-Museum. Und zu Chagall. Und ins Palais Lascaris, sozusagen als Kontrastprogramm: Bildender Kunst und Musik des Barock ist es gewidmet.
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