Stonehenge

Die Mystik eines alten Steinkreises

Grau und verwittert, sagenumwoben und mystisch präsentiert sich eines der größten Geheimnisse dieser Welt. Stonehenge heißt der Steinkreis, der bis heute Wissenschaftler und Touristen in seinen Bann zieht. Inmitten von England ragen die Monolithen in den Himmel und sorgen immer noch für Spekulationen und Theorien.

Stonehenge ist unbedingt eine Reise wert. Der Besuch birgt nicht nur historische Erkenntnisse, er beflügelt die Fantasie von Schülerinnen und Schülern und lässt sie mit Sicherheit staunen. Zu finden ist die Anlage im mittleren Süden Englands. Stonehenge befindet sich im Süden von England nahe der Stadt Salisbury. Die monumentale Steinkreisanlage besteht aus mehreren Teilen.

Der Aufbau der Anlage


Im Inneren des Geländes liegt die eigentliche Anlage. Der äußerste Steinkreis ist besonders beeindruckend. Er hat einen Durchmesser von rund 30 Metern. Ursprünglich standen hier 30 Tragesteine, die durch einen durchgehenden Ring aus 30 Decksteinen abgedeckt waren. Innerhalb dieses Kreises standen einst 60 dicht gesetzte Steine. Diese Blausteine waren rund einen Meter hoch aufrecht. Heute sind sie allerdings bereits sehr verfallen.

Darin finden sich hufeisenförmig angeordnet fünf Trilithen. In den Trägersteinen sind Vertiefungen zu finden. In diese greifen Zapfen, die sich an den Decksteinen befinden. Im Inneren dieser Formation stehen Hufeisen aus Blausteinen. Beim Bau gab es hier 19 Steine, die zur Mitte hin größer wurden. Im Zentrum letztendlich befindet sich ein Block. Dieser blaugraue Sandstein ist rund fünf Meter lang. Man nimmt an, es handelt sich um einen Altarstein.

Umgeben sind diese Steinkreise von einem Wall und einem Graben. Die ursprüngliche Tiefe oder Höhe ist heute nicht mehr zu erkennen. Im Norden liegt der Ausgang zur Avenue. Sie führt direkt zum Fluss Avon.

Das Rätsel um die Entstehungszeit


Erbaut wurde dieses mystische Wunderwerk zur Zeit der Pyramiden von Ägypten. Man nimmt an, dass der älteste Teil dieser Anlage um 3000 vor Christus entstand. Über mehrere Tausend Jahre hinweg dürfte dann die ganze Anlage entstanden sein. Die einzelnen Megalithen zählen zu den größten Felsbrocken, die je von Menschenhand bewegt wurden. Die größten Steine wiegen immerhin rund 45 Tonnen. Genau diese Tatsachen sorgen für zahlreiche Theorien und Spekulationen.

War Stonehenge ein Druidentempel oder eher ein Observatorium, um Sterne zu beobachten? War es das Werk überirdischer Mächte oder dienten die Stelen als Kultbühne für Menschenopferungen? Die Bandbreite der Theorien ist groß und jeder kann sich seine eigene Geschichte zu Stonehenge zusammenreimen.

Steine mit heilender und mystischer Wirkung


Wissenschaftler haben jedoch herausgefunden, dass die Anlage über einen langen Zeitraum entstand. Mehrere Tausend Arbeiter waren am Bau beteiligt. Damit dies zu bewerkstelligen war, mussten die Arbeiter von weither geholt werden. Als Werkzeuge dienten Hirschgeweihe, die wie Spitzhacken verwendet wurden. Schulterblätter von Rindern dienten als Schaufeln.

Die verwendeten Steine wirken auf den ersten Blick ganz gleich. Es handelt sich jedoch um zwei verschiedene Gesteinsarten. Die großen Blöcke bestehen aus einem sehr harten Sandstein, der Sarsen genannt wird. Sie sind der spektakuläre Mittelpunkt von Stonehenge und stammen aus Marlborough Downs. Nach Stonehenge kamen diese monumentalen Steine etwa zu Beginn der Bronzezeit. Wie das geschah, darüber kann man nur spekulieren.

Die Blausteine bestehen aus vulkanischem Gestein. Dieses ist nur in Südwales zu finden. Dieser Ort ist mehr als 850 Kilometer von Stonehenge entfernt. Niemand weiß, warum gerade diese Steine verwendet wurden. Man geht aber davon aus, dass man ihnen heilende oder auch magische Wirkung nachsagte.

Die Faszination einer Ruine


Relativ sicher weiß man heute, dass man von außen nicht erkennen konnte, was innerhalb der Steinkreise vor sich ging. So kann man sich gut vorstellen, dass der Platz perfekt für rituelle Handlungen war, die sich im Mittelpunkt abgespielt haben könnten. Einige Forscher denken daher, dass Stonehenge dazu diente, die Autorität von mächtigen Priestern zu festigen.

Von dem einst so beeindruckenden Werk ist heute nur noch eine Ruine übrig geblieben. Gerade einmal die Hälfte der ursprünglichen Bauteile steht noch. Dennoch hat Stonehenge nichts von seiner Faszination eingebüßt. Stonehenge zählt damit sicherlich zu jenen Sehenswürdigkeiten, die einen nicht mehr loslassen. Erleben Sie gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern genau diese Faszination. Lassen Sie Ihre Fantasie spielen und entdecken Sie das Geheimnis von Stonehenge.
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